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Bald geht es wieder los: Im ganzen Bundesgebiet und damit auch im Vulkaneifelkreis bereiten sich Jugendliche, Kinder und Erwachsene auf die 72-Stunden-Aktion vor.

Soziales : Die Devise: Für das Gemeinwohl etwas leisten

Bald geht es wieder los: Im ganzen Bundesgebiet und damit auch im Vulkaneifelkreis bereiten sich Jugendliche, Kinder und Erwachsene auf die 72-Stunden-Aktion vor.

„Uns schickt der Himmel“: Nach diesem Motto werden sich mit Startschuss 23. Mai, 17.07 Uhr, bundesweit unter der Organisation des BDKJ (Bund Deutsche Katholische Jugend) wieder zahlreiche Jugendliche und Kinder ans Werk begeben und sich innerhalb von 72 Stunden verschiedenen Projekten widmen, die dem Gemeinwohl zugutekommen.

So wurden bei der vergangenen Aktion im Jahr 2013 von rund 170 000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ganz Deutschland unter anderem Nachbarschaftstreffen organisiert, Partnerschaften zu Asylunterkünften entwickelt, die Landschaft verschönert oder Klettergerüste aufgebaut und vieles mehr.

In Gillenfeld wurde bei den vergangenen beiden Aktionen auf Nachhaltigkeit hingearbeitet und die Waldschule auf der Lay und der Spielplatz im Dorf am Scheunencafé erneuert. „Die Kinder und Jugendlichen waren mit Herzblut dabei und ich denke, dass es dieses Mal auch so sein wird“, sagt Gemeindereferent Stefan Becker.

Die Unternehmungen, die sich die Verantwortlichen im Vulkaneifelkreis (siehe Extra) ausgedacht haben, bleiben bis zur letzten Minute geheim. Allerdings – und das ist einmalig im Vulkaneifelkreis – ist die Aufgabe einem der beiden Teams aus der Pfarrgemeinschaft Gillenfeld, den frisch gebackenen Firmlingen vom vergangenen Jahr, bereits bekannt.

„Sie konnten entscheiden, ob sie es wissen wollten oder nicht“, sagt Becker. Natürlich wollten sie es wissen und so sind nun schon diesbezüglich die Planungen in vollem Gange.

Die Hütte zwischen den Maaren bei Immerath ist das Objekt, an dem die Außenanlagen erneuert, eine Bienen-Blumenwiese angepflanzt und ein Insektenhotel errichtet werden sollen. Eventuell komme noch ein Niedrigseil-Parcours hinzu, „ich suche noch Experten dafür“, sagt Becker, der vor allem diese Aktion gemeinsam mit Katrin Jäckels von der Katholischen Landjugendbewegung Trier betreut. Die Hütte ist im Besitz der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld, zu der die Ortsgemeinden Brockscheid, Darscheid, Demerath, Gillenfeld, Mehren, Schalkenmehren, Strohn und Strotzbüsch gehören. „Die Jugendlichen nutzen die Hütte meist für Zeltlager und wollen auch während der 72-Stunden-Aktion im Mai dort übernachten“, sagt Becker. Das erste Planungstreffen zur Aktion gab es schon im Februar, weitere kommen demnächst. Eric Faßbender (19) aus Demerath, einer der ehrenamtlichen Betreuer im Hüttenprojekt, freut sich jetzt schon auf die Aktion: „Ich arbeite gerne mit anderen gemeinsam und ich bin gespannt darauf, was wir alles in den Tagen gemacht bekommen.“
Noch unbekannt, und das wird auch bis zum Beginn der Aktion so bleiben, sind die weiteren Projekte unter Federführung von Sandra Pfeil, Laura Welter, Hermann Condné, Diakon Andreas Baumeister und der Gemeinde Gillenfeld. „Die Devise heißt, für das Gemeinwohl etwas leisten“, sagt Becker und dabei gehe es um soziale, ökologische oder bauliche Konzepte.

Die Jugendlichen sollen dabei soziales Engagement erfahren und beherzigen und Spaß an der Gemeinschaft haben. Und wenn es zeitlich eng wird, „finden wir meist rasch neue Helfer, um die Aktion erfolgreich zu beenden“, weiß Becker aus Erfahrung. „Nun suchen wir noch Sponsoren für die Aktions-T-Shirts, Materialien und Verpflegung“, sagt der Gemeindereferent. Dann steht der Aktion nichts mehr im Wege. Nach getaner Arbeit wird es am 26. Mai jeweils ein Einweihungsfest geben.