Großes Interesse an Wandertouren

Großes Interesse an Wandertouren

Ein positives Fazit des vergangenen Jahrs zog der Vorsitzende der Eifelvereins-Ortsgruppe Hillesheim, Berthold Beckerm, bei der Jahreshauptversammlung. Besonders die Veranstaltungen zum 120-jährigen Bestehen hatten eine große Resonanz bei der Bevölkerung.

Hillesheim. (red) Wanderwart Karl Schulz konnte in seinem Jahresbericht 2008 von nahezu allen Veranstaltungen steigende Zahlen vermelden. Bei den vermehrt angebotenen Tageswanderungen stieg die Teilnehmerzahl um 40 Prozent.

Besonders die Kanutour auf der Lahn und die gleichzeitig stattfindende Wanderung entlang des Flusses war ein zugkräftiges Angebot und ist auch 2009 wieder im Programm. Mit Erlebniswanderungen wie mit dem Jäger durch den Eifelwald, in Eishöhlen, zu Maaren und Vulkanen sowie im Herbst in das Hohe Venn sorgten die zehn Wanderführer für ein abwechslungsreiches Angebot.

Die von Wegewart Hubert Renkes und weiteren Mitgliedern markierten Wanderwege erfahren seit Jahren eine unverständliche Zerstörungswut, wobei die Schilder an Bäumen entfernt beziehungsweise in der Erde verankerte Pfosten samt Markierung herausgerissen werden. "Viel ehrenamtliches Engagement wird so mit Füßen getreten", bezeichnete der Vorsitzende den Vandalismus.

Die vereinseigene Theatergruppe, die Spielleute zu Hillesheim, hatten 2008 elf Auftritte, wobei "Wie die Kartoffel in die Eifel kam" sieben Aufführungen erlebte. Gruseln an der Stadtmauer, eine kriminalistische Stadtführung mit vermeintlichen Hexen und Gerichtsherrn gibt es auf Bestellung. Bei "Tatort Eifel" im September wird mit regionalem Hintergrund ein soeben fertig gestelltes Krimistück aufgeführt. Martin Manheller bezeichnete die Theatergruppe als Standbein der Ortsgruppe, was auch zur Verjüngung der Mitglieder insgesamt beiträgt.

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