1. Region
  2. Vulkaneifel

Kneippverein Daun freut sich auf eine baldige Rückkehr

Kneippverein Daun freut sich auf eine baldige Rückkehr

Der Auftrag ist vergeben, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen: Der Auftrag zur Behebung der Schäden am Dach des Dauner Kurmittelhauses ist vergeben worden. Das Gebäude war im Januar geschlossen worden, weil Wasser eingedrungen war.

Daun. Gute Nachricht für den Kneippverein Daun: Der Auftrag zur Behebung der Schäden am Dach des Dauner Kurmittelhauses ist an die Firma Zillgen (Gillenfeld) vergeben worden. Zwischenzeitlich sind das Dach laut Winfried Schäfer (Ingenieurbüro Schäfer und Sicken, Daun) auch schon geöffnet und die "Schäden lokalisiert" worden. Dabei sei festgestellt worden, dass das Dach nicht komplett, sondern nur punktuell saniert werden müsse. Damit soll so schnell wie möglich begonnen werden. Schäfer: "Ich gehe davon aus, dass - wenn das Wetter mitspielt - das Gebäude Mitte April wieder freigegeben werden kann."
Das Kurmittelhaus war im Januar geschlossen worden, weil Wasser durchs Dach eingedrungen war. Eine Schließung mit Folgen für den Kneippverein: Er nutzt seit vielen Jahren das Mineralbad im Kurmittelhaus für Warmwasserkurse. 16 mit fast 400 Teilnehmern sind es, und für die musste der Verein nach Ausweichmöglichkeiten suchen. Die wurden gefunden: im Krankenhaus und im Regina-Protmann-Seniorenhaus in Daun. Für die Yoga-Kurse des Vereins, die ebenfalls im Kurmittelhaus angeboten wurden, hat sich ein Ausweichquartier bei der Firma Apra in Boverath gefunden. "Es wird zwar wieder einiges an Aufwand mit sich bringen, bis die Kurse wieder im Kurmittelhaus stattfinden, aber das nehmen wir gern in Kauf," sagt Kneippvereins-Geschäftsführer Wolfgang von Wendt. Er hofft, dass alles bis Anfang Mai über die Bühne geht. Die Kosten für die Dachsanierung belaufen sich nach TV-Informationen voraussichtlich auf etwa 12 000 bis 15 000 Euro. sts