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Reindl in Schwierigkeiten

Reindl in Schwierigkeiten

Die Trierer "Reindl Maschinenbau GmbH" hat beim Amtsgericht Trier einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Thomas Schmidt aus Trier.

Trier. (hw) Mit innovativen Ideen hoffte Reindl Maschinenbau aus Trier als kleiner Mittelständler den renommierten Markt der großen Zigarettenhersteller aufmischen zu können. Die Öko-Zigarette oder sogenannte Tabakstränge gehören zum Angebot der Firma. Nun musste Firmenchef Gerhard Reindl aber einen Insolvenzantrag stellen. "Der Antrag wurde früh eingereicht, direkt nach einem verlorenen Rechtsstreit mit einem anderen Unternehmen", sagte der Insolvenzanwalt Thomas Schmidt. Da die wirtschaftlichen Probleme auf "externe Faktoren zurückgehen", hofft der vorläufige Insolvenzverwalter darauf, das Unternehmen sanieren zu können. "Ich glaube, dass die Firma schwarze Zahlen schreiben kann und ein Sanierungsansatz Chancen hat", sagte Schmidt. Erste konstruktive Gespräche habe er sowohl mit Banken als auch mit Geschäftspartnern geführt. Für die rund zehn Mitarbeiter geht es zunächst weiter. Reindl hatte in der Vergangenheit mehr als 40 Kräfte beschäftigt. Einen gewissen Aufschwung erwartet Schmidt nun von der "Öko-Zigarette" (der TV berichtete). "Ich denke, die Produktion kann bald anlaufen", sagt Schmidt.