Ausfälle hemmen Kicker an der Mosel

Ausfälle hemmen Kicker an der Mosel

Das hat dem Konzer Trainer Patrick Zöllner ganz und gar nicht gefallen: Auch wegen vieler Ausfälle hat der Bezirksligist in einem Testspiel mit 2:9 (1:2) gegen den Rheinlandligisten FSV Trier-Tarforst verloren.

Trier. Die Saison hat noch nicht angefangen, aber schon haben die ersten Vereine massive Personalprobleme. Das trifft gleichermaßen auf den Oberligisten Eintracht Trier 05 II wie auf den Bezirksliga-Vertreter SV Konz zu.
Die U23 der Eintracht unterlag beim luxemburgischen Zweitligisten Victoria Rosport mit 2:3 (1:1), wie Trainer Christian Mergens anmerkte, "mit dem letzten Aufgebot". Erst recht, als er während der Partie auch noch die angeschlagenen Alexandru Balota und Maximilian Meyer vom Feld nehmen musste.
Nicht nur, dass etliche Akteure fehlten, so wie der Erfahrenste von allen, David Thieser. Mergens musste auch seine taktische Formation völlig umstellen. So spielte Pitt Hess, in der vergangenen Saison auf der Außenbahn einer der effektivsten Akteure der gesamten Liga, in der Innenverteidigung. Hess war es dennoch, der den 1:1-Halbzeitstand besorgte.
Nach dem Wechsel bestimmt Rosport die Partie, stieß immer wieder in die Lücken der nicht eingespielten Abwehr und ging mit 3:1 in Führung. Peter Lauer verkürzte noch auf 2:3.
Bereits heute bestreiten die 05er den nächsten Test bei der SG Großkampen/Lützkampen (20 Uhr, Großkampen).
Eine deftige 2:9-(1:2)-Schlappe musste der SV Konz gegen den FSV Trier-Tarforst hinnehmen. Der Bezirksligist hatte zwar die aus dem Urlaub zurückgekehrten Akteure wieder dabei - die wiesen aber entsprechenden Trainingsrückstand auf. Das allein reichte natürlich nicht, um den starken Gästen Paroli zu bieten. Mit dem knappen Halbzeitrückstand konnte der Konzer Trainer Patrick Zöllner noch leben, "aber über die Leistung nach dem Wechsel, als wir uns fast ohne Gegenwehr in unser Schicksal gefügt haben, ärgert mich jetzt noch", sagte Zöllner einen Tag später. Erneut musste er selbst eine Halbzeit aktiv ins Geschehen einreifen, obwohl das nicht geplant war. "Wir haben einfach nicht die Qualität im Kader, um die Ausfälle von Frankie Wacht, Ruben Müller und Peter Maaßem zu verkraften", sagte Zöllner. Von seinen Akteuren muss jetzt auch noch Jan Wrobel unters Messer. Die Treffer für die Gastgeber markierten Matthias Götze und Michel Küpper-Stoß, für den FSV trafen David Schmitz, Florian Weirich, Philipp Hermes (je zwei Tore), Patrik Kasel, Stefan Fleck und Ulf Müller. wir