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Fußball: Spielerin mit Trierer Wurzeln kann Geschichte schreiben

Fußball: Spielerin mit Trierer Wurzeln kann Geschichte schreiben

Mit einer starken deutschen Fraktion will Paris St. Germain dem 1. FFC Frankfurt den Triumph in der Frauen-Champions-League streitig machen. Fünf Spielerinnen aus dem Land des zweimaligen Weltmeisters stehen im Kader des französischen Vizemeisters. Dazu gehört die in Trier aufgewachsene Abwehrspielerin Josephine Henning.

Paris/Trier. Für zwei Nationalspielerinnen ist das Finale der Frauen-Champions-League ein ganz besonderes: Josephine Henning und Fatmire Alushi könnten im Trikot von PSG bereits mit dem dritten Verein die Königsklasse gewinnen. Verteidigerin Henning gewann den Pott zuvor mit Potsdam (2010) und Wolfsburg (2013, 2014) und könnte mit ihrem vierten Cup-Gewinn zu den Rekordhalterinnen Conny Pohlers und Viola Odebrecht aufschließen. Alushi, die mit Duisburg (2009) und Potsdam (2010) die Königsklasse gewann, bangt nach einer Knöchelblessur noch um ihren Final-Einsatz.
Henning hat 15 Jahre in der Region Trier verbracht. Ihre fußballerischen Sporen hatte sie sich bei der MSG Schweich-Issel und der MSG Zewen-Igel verdient. Über den 1. FC Saarbrücken hatte die Verteidigerin den Weg in die Bundesliga gefunden.
Neben Henning und Alushi stehen weitere deutsche Spielerinnen im Pariser Aufgebot. Die Ex-Duisburgerinnen Annike Krahn und Linda Bresonik sollen in der PSG-Abwehr Gegentore der Frankfurterinnen verhindern, während Ersatzkeeperin Ann-Katrin Berger nur im Verletzungsfall von Stamm-Torhüterin Katazyna Kiedrzynek zum Einsatz kommen dürfte.
Trotz der namhaften Deutschen sind die Frankfurterinnen Favorit, jedenfalls aus Sicht von Potsdam-Trainer Bernd Schröder. "Diese zusammengewürfelte Truppe hat nicht das Format und hätte schon gegen Wolfsburg ausscheiden müssen", meinte der dienstälteste Coach der Bundesliga. red/dpa