Ruderer im WM-Soll: Zweier-Sieg im Hoffnungslauf

Ruderer im WM-Soll: Zweier-Sieg im Hoffnungslauf

Die Flotte des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bleibt mit allen Booten im WM-Rennen. Am dritten Tag der Titelkämpfe auf dem Bleder See in Slowenien überstanden zwei Teams die Hoffnungsläufe ohne Schaden.

Das Duo Maximilian Munski/Felix Drahotta (Lübeck/Rostock) wahrte im Zweier ohne Steuermann mit einem Sieg über Australien die Chance auf die Olympia-Qualifikation. Darüber hinaus zog auch der leichte Vierer ohne Steuermann als Zweiter hinter Polen in das Halbfinale ein.

Damit haben 12 von 14 in den olympischen Klassen gestarteten DRV-Boote in den Vor- und Hoffnungsläufen ihr Soll erfüllt. Frauen-Achter und leichter Frauen-Doppelzweier könnten am Mittwoch für eine optimale Ausbeute sorgen. „Wir sind mit der bisherigen Bilanz zufrieden und sehen den Halbfinalläufen zuversichtlich entgegen“, kommentierte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher.

Im weiteren Regatta-Verlauf stehen jedoch schwerere Aufgaben an. So trifft der favorisierte Deutschland-Achter im Halbfinale auf starke Konkurrenz: Wie die Auslosung ergab, kommen die Gegner aus Polen, Neuseeland, der Ukraine, den USA und Niederlanden. Zudem verspricht der Auftritt von Marcel Hacker im Viertelfinale am Mittwoch Spannung.