HINTERGRUND

Special Olympics "Special Olympics" ist weltweit die größte, vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Sie wurde 1968 in den USA durch Rosemary Kennedy, die älteste Schwester des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, initiiert.

Die geistig behinderte Frau starb vor kurzem im Alter von 86 Jahren. Die Bewegung hat die Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in die Gesellschaft zum Ziel. Die "National Games" sind das herausragende Ereignis der Organisation Special Olympics Deutschland. Sie werden abwechselnd für Winter- und Sommersportarten ausgerichtet. Mehr als 500 Athleten aus ganz Deutschland und den Nachbarländern treten diesmal bei den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen an, um in unterschiedlichen Disziplinen und Leistungsgruppen ihre Fähigkeiten zu messen. Unterstützt werden sie von mehr als 400 Betreuern und Helfern. Nicht zu verwechseln sind die "Special Olympics" mit den "Paralympics", die im Anschluss an Olympischen Spiele am gleichen Ort stattfinden. Dort treten Menschen mit körperlicher Behinderung gegeneinander an. (mbl)