Attraktiv und effektiv

Trier. (R.S.) Rheinlandliga Frauen: HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - TuS Bannberscheid II 42:13 (19:7) 19 Minuten lang hielt das Abwehrbollwerk der Hunsrückerinnen den Angriffen den Westerwälderinnen stand, als beim Spielstand von 14:0 der erste Gegentreffer hingenommen werden musste.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die HSG-Spielerinnen: Elf Treffer in Folge, die meist durch schnelle Gegenstöße von Alexandra Schug erzielt wurden, sorgten bereits nach 40 Minuten für die Vorentscheidung (30:9). Begeistert von der Spielweise seiner Spielerinnen war HSG-Trainer Wolfgang Becker: "Das war attraktiver Frauenhandball pur."

HSV Rhein-Nette - TG Konz 28:30 (17:13) Die TG Konz siegt auch auswärts beim Tabellenzweiten HSV Rhein-Nette und bleibt damit auch einen Spieltag vor Saisonende ungeschlagen auf Platz eins in der Rheinlandliga. Konz fand zunächst nur langsam ins Spiel. Die Gäste kassierten in der 56. Minute eine Zeitstrafe und hatten ihre erste Saisonniederlage vor Augen. In Unterzahl erzielte Konz zwei Treffer und kämpfte in der Abwehr um jeden Ball. In der 59. Minute gelang dem Tabellenführer die erste Führung. Konz erzielte unter dem Jubel der mitgereisten Fans in der letzten Sekunde den 28:30 Siegtreffer. "Trotz des Sieges in einem Herzschlagfinale waren wir dem Gastgeber spielerisch unterlegen und können einen glücklichen Auswärtssieg verbuchen", sagte TG-Trainer Sascha Burg.

HSG Mertesdorf/Ruwertal - SF Neustadt 25:18 (14:11) Die Ruwertalerinnen unterstreichen ihren Formanstieg zum Saisonende und überraschen mit dem Sieg über Neustadt. Seltene Glücksgefühle für HSG-Coach Patrick Wagner, der personell aus dem Vollen schöpfen konnte. Den Grundstein legte das Team in der Abwehr mit einer guten Abwehr-Chefin Theresa Dimmig. "Wir haben geschickt die Räume genutzt und taktisch alles umgesetzt, was wir im Training einstudiert hatten", freute sich Wagner.

HSG Mülheim/Kärlich/Bassenheim - TuS Daun 36:25 (19:11)
Bis zum 8:5 in der 12. Minute hielten die Gäste aus der Eifel am Rhein mit: "Die Abwehr stand gut, und im Angriff spielte die Mannschaft konzentriert, versäumte es aber, noch den ein oder anderen Treffer zu erzielen", sagte Dauns Trainerin Marion Reufsteck. Mit zunehmender Spieldauer ließen die Gäste nach und schalteten zu langsam von Angriff auf Abwehr um. Nach dem Wechsel zeigte das Reufsteck-Team phasenweise gute Ansätze, konnte den Rückstand aber nicht mehr egalisieren.