| 20:41 Uhr

Schillingen
Gelbe Frühlingsboten im Hochwald

Mächtig was los ist am Sonntag, 25. März, auf der Freizeitanlage Schillingen und den Narzissenwiesen.
Mächtig was los ist am Sonntag, 25. März, auf der Freizeitanlage Schillingen und den Narzissenwiesen. FOTO: Veranstalter / TV
Schillingen. (red) Der Frühling naht mit großen Schritten, und bald blüht im Hochwald wieder eine Besonderheit: die Wilde Narzisse. Vor allem im Ruwertal zwischen Schillingen und Hentern ist sie mit ihren gelben Blüten in den Wiesen und im Laubwald zu entdecken. Lange nur der örtlichen Bevölkerung bekannt und als Geheimtipp unter Botanikern gehandelt, hat es sich zunehmend herumgesprochen, dass es im März/April wilde Narzissenvorkommen im Hochwald zu bewundern gibt. Früher bildeten die Narzissen ausgedehnte gelbe Teppiche, die jedoch durch Nutzungsintensivierung, Nutzungsaufgabe, Aufforstungen mit Nadelgehölzen, aber auch durch Abpflücken und Ausgraben der Pflanzen stark dezimiert wurden. Insbesondere umfangreiche Beseitigungen von Nadelholzaufforstungen in der Ruweraue, aber auch die extensive Bewirtschaftung der Wiesen und die Beibehaltung der Niederwaldwirtschaft tragen dazu bei, dass sich die Narzissenbestände heute im Ruwertal wieder erholen.

(red) Der Frühling naht mit großen Schritten, und bald blüht im Hochwald wieder eine Besonderheit: die Wilde Narzisse. Vor allem im Ruwertal zwischen Schillingen und Hentern ist sie mit ihren gelben Blüten in den Wiesen und im Laubwald zu entdecken. Lange nur der örtlichen Bevölkerung bekannt und als Geheimtipp unter Botanikern gehandelt, hat es sich zunehmend herumgesprochen, dass es im März/April wilde Narzissenvorkommen im Hochwald zu bewundern gibt. Früher bildeten die Narzissen ausgedehnte gelbe Teppiche, die jedoch durch Nutzungsintensivierung, Nutzungsaufgabe, Aufforstungen mit Nadelgehölzen, aber auch durch Abpflücken und Ausgraben der Pflanzen stark dezimiert wurden. Insbesondere umfangreiche Beseitigungen von Nadelholzaufforstungen in der Ruweraue, aber auch die extensive Bewirtschaftung der Wiesen und die Beibehaltung der Niederwaldwirtschaft tragen dazu bei, dass sich die Narzissenbestände heute im Ruwertal wieder erholen.

Da die Vorkommen der wilden Narzisse alle im Bereich des Gewässerprojektes Ruwer liegen, wurden auch bei der Umsetzung dieses Naturschutzgroßprojektes umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Narzissenbestände durchgeführt. Um dieses beeindruckende Naturschauspiel allen Naturfreunden nahe zu bringen und die Menschen zu sensibilisieren, veranstalten die Ortsgemeinde Schillingen und der Hochwald-Ferienland e.V. am Sonntag, 25. März, das 13. rheinland-pfälzische Narzissenfest. Die Narzissenkönigin Eva-Marie I. wird die Besucher gemeinsam mit den Organisatoren ab 11 Uhr an der Freizeitanlage willkommen heißen. Ganztägig pendelt ein Bus zwischen der Freizeitanlage Schillingen und den Narzissenwiesen. Zudem ist ein rund zehn Kilometer langer Rundweg markiert, auf dem man zu den Wiesen wandern kann. Unterwegs hat man an einem „Ebbes von Hei“-Stand Gelegenheit, die Qualität aus der Saar-Hunsrück-Region zu riechen, zu fühlen oder zu schmecken. Außerdem bietet das Landzeit-Team Schneider/Stüber Eselwanderungen an und bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, mit Eseln auf Tuchfühlung zu gehen. Informationsstände des Naturparks Saar-Hunsrück, des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und des Naturschutzbundes sowie ein Frühlingsmarkt bereichern das Programm. Weitere Infos bei der Tourist-Information in Kell am See (Telefon 06589/1044, E-Mail info@hochwald-ferienland.de).