ENERGIE

Zum Standpunkt "Phantom-Debatte" (TV vom 28./29. Juni):

Ich finde die Art und Weise bedenklich, wie Isabell Funk die Diskussionen rund um die Abschaltung von Cattenom bewertet. Die Abschaltung des risikobehafteten Atomkraftwerkes muss in der Bundesregierung thematisiert werden. Die rheinland-pfälzische Landesregierung unter Rot-Grün versucht, sich genau dafür einzusetzen. Der Reaktor muss abgeschaltet werden. Hierüber ist man sich parteiübergreifend einig. Die Frage ist nur, wie kann man das schnellstmöglich erreichen? Darüber muss und hat man sich im Landtag intensiv unterhalten. Es geht also nicht darum, wer sich selbst wirkungsvoller gegen Cattenom inszeniert, wie Frau Funk meint. Es geht vielmehr darum, die Opposition, die dank der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner offensichtlich einen guten Draht zu Bundeskanzlerin Angela Merkel hat, dazu zu bewegen, das Problem endlich auf Bundesebene zum Thema zu machen. In diversen Diskussionen hat man versucht, dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Auseinandersetzungen dieser Art sollten nicht die Ernsthaftigkeit des Themas schmälern. Sie sind notwendig, um endlich voranzukommen und eine Abschaltung möglich zu machen. Ewald Winter, Wasserliesch