Seniorenbeirat steht

In Arzfeld hat sich der Seniorenbeirat für die Ortsgemeinde gegründet. Zehn Bürger im Alter von mehr als 60 Jahren sind dabei und setzen sich künftig für die Belange ihrer Generation ein.

Arzfeld. Bürger-Engagement in allen Generationen: In der Verbandsgemeinde Arzfeld gibt es seit kurzer Zeit nicht nur ein Jugendparlament (der TV berichtete) - für die Ortsgemeinde hat sich außerdem ein Seniorenbeirat gegründet.
Der Arzfelder Ortsbürgermeister Alfons Kockelmann hatte die Senioren der Gemeinde deshalb zu einer Versammlung ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Zuvor hatte eine Arbeitsgruppe aus dem Ortsgemeinderat das Thema diskutiert und Möglichkeiten eines solchen Beirats für die ältere Generation erörtert.
Auch eine Satzung ist inzwischen verfasst. Zwar waren, wie Alfons Kockelmann anmerkt, mit 35 teilnehmenden älteren Herrschaften (zwölf Prozent der Einwohner über 60) die Plätze im Saal des DGH nicht vollständig gefüllt, allerdings waren 14 ältere Bürger bereit, sich als Kandidaten aufstellen und wählen zu lassen.
Das vorrangige Ziel des Beirats: sich für die Belange der Altersgenossen einzusetzen. Wie das im Einzelnen aussehen soll, was für Ideen eingebracht werden können, das alles soll offen gehalten werden.
Dazu der erste Beigeordnete der Ortsgemeinde, Walter Ewertz, der den Seniorenbeirat organisatorisch begleitet: "Wir wollen jetzt bewusst noch die Ferienzeit abwarten. Der Beirat setzt sich dann im August zusammen." Bis dahin würden sich die Mitglieder überlegen, welche Themen als erste angegangen werden sollen. Dabei gebe es keine Einschränkungen oder Vorgaben. "Das freie Denken soll vorherrschen", sagt Walter Ewertz.
Den Seniorenberat bilden Erwin Röder, Sophia Peifer, Margret Fischer, Arnold Tobias, Hannelore Ewertz, Mathias Klar, Hildegard Johann, Josef Thielen, Heinrich Thelen, Renate Kaufmann. fpl