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Es war einmal…

FOTO: (e_bit )
…eine kleine Nebelbank, die sich eines Tages in den Eifelwald verirrte. Ihre Verwirrung war so groß - sie war ja auch noch wirklich sehr klein -, dass sie gar nicht bemerkte, wie nah sie sich an der nächsten Straße befand, nämlich der zwischen Stadtkyll und Kerschenbach (die Straße trug den schönen Namen K 64, aber auch das konnte die Nebelbank natürlich nicht wissen).Doch da sprach zu ihr von einer Baumkrone herab ein Uhu, der dort schon seit ewigen Zeiten hauste: Hab keine Angst, Nebelbänkchen, lass dich ruhig hier nieder. Fritz-Peter Linden

Schöner ist es woanders auch nicht. Absolut nicht, glaub mir. Und so geschah es. Seit diesem Tag hauste die Nebelbank dort und erfreute so manchen Wanderer oder Fotografen, der vorbeikam und sie bemerkte, auch wenn sie sich nur ganz selten zu erkennen gab.