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Buslinien, Hunsrück-Pass und Radrouten

Buslinien, Hunsrück-Pass und Radrouten

Das Land will die Mobilität in der Nationalparkgegend erhöhen. Vor allem die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr soll verbessert werden. Im Gespräch sind auch neue Radrouten und eine Carsharing-Station.

Neuhütten-Muhl/Mainz. "Nationalparkbuslinien, Hunsrück-Pass, Radrouten und Elektromobilität. Wir wollen die Erreichbarkeit des Nationalpark Hunsrück-Hochwald verbessern und attraktive, umweltfreundliche Mobilitätsangebote in der Nationalparkregion schaffen", sagte der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese gestern in einer Pressekonferenz.
Gemeinsam mit der saarländischen Landesregierung - der Nationalpark liegt teilweise im Saarland - wurde dazu eine Studie entwickelt. In Workshops wurden Vorschläge erarbeitet, die nun mit den Kommunen und Akteuren weiterentwickelt werden sollen. Auch die kommunale Nationalparkversammlung mit ihren Vertretern aus den beteiligten Gemeinden, soll dabei eingebunden werden.
Ein Ergebnis der Studie ist, dass das Busangebot gerade an Sonn- und Feiertagen sehr eingeschränkt ist, also an den Tagen mit besonderer Bedeutung für den Freizeitverkehr. Vorgeschlagen wird ein touristisches Busverkehrskonzept mit Nationalparkbuslinien. Sie sollen das bestehende Busnetz ergänzen. So sollen die zukünftigen Nationalparktore, viele Freizeitziele und Traumschleifen im Verkehrsnetz eingebunden werden. Das werde nun in weiteren Schritten ausgearbeitet. Eine weitere Idee der Workshops ist der Hunsrück-Pass. Er soll Gästen die kostenlose Nutzung von Bahn- und Buslinien in der Nationalparkregion ermöglichen. Bislang erschweren verschiedene Tarifzonen die Nutzung. Verbessert werden solle außerdem die Barrierefreiheit an Haltestellen. hpl