Neue Räume für den Schiri

KONZ. Noch läuft die Ausschreibung, doch schon bald wird gebaut im Stadion in Konz: Das Stadiongebäude wird erweitert. Noch vor Beginn des Winters soll mit dem Bau begonnen werden.

Der Herbst rückt näher, doch ruhiger wird es im Stadion in Konz nicht werden: Bald wird dort gehämmert, gemauert, verputzt. Das bestehende Gebäude soll erweitert werden, ein Schritt, den die Verbandsgemeinde schon länger im Auge hatte. Direkt neben dem Gebäude soll ein neues entstehen, das Platz bieten soll für eine Schiedsrichterumkleidekabine mit Nassräumen sowie einem Ballraum. "Vom äußeren Erscheinungsbild wird es sich dem vorhandenen anpassen", beschreibt Thomas Henter vom Architekturbüro "Jäger Henter Weimann" aus Serrig die Pläne. Das Büro wird die Bauleitung übernehmen. Eingeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss, so soll er aussehen, der Neubau, der direkt links neben das alte Häuschen gesetzt wird. Das Dachgeschoss der beiden Teile wird miteinander verbunden sein, im Erdgeschoss wird ein Durchgang zwischen beiden Teilen bestehen bleiben. "Das neue Gebäude wird rund ein Drittel der Größe des alten Teils haben", so Henter weiter. Durch die dort neu geschaffenen Räume bestehe somit auch die Möglichkeit, den Platz im alten Gebäude - wie die Umkleideräume - neu zu nutzen. Mit dem Erweiterungsbau kommt die VG auch einer Aufforderung der Kreisverwaltung nach. Eine weitere Außentreppe soll ebenfalls gebaut werden, um die bestehende Fluchtwegesituation zu verbessern. Derzeit läuft die Ausschreibung noch, am 13./14. September wird die Vergabe der Arbeiten stattfinden. Ausgeschrieben wurden 13 verschiedene Bereiche wie Sanitärinstallation, Rohbau oder Dachdeckerarbeiten. Nicht ohne Grund, wie Thomas Henter verrät: "Indem wir alle unterschiedlichen Arbeiten einzeln ausschreiben, können wir örtliche Handwerksbetriebe in den Bau einbinden, was uns immer wichtig ist." Nachdem die Gremien entschieden haben, soll möglichst schnell, wenn möglich Anfang Oktober, mit dem Bau begonnen werden. Denn, da sind sich Verbandsgemeinde und Architekturbüro einig: Vor dem Winter und auf jeden Fall noch in diesem Jahr soll gebaut werden.

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