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Polizisten radeln in Saarburg für schwerstkranke Kinder

Polizisten radeln in Saarburg für schwerstkranke Kinder

25 Mitglieder der International Police Association sind in Saarburg zu ihrer Tour gestartet und sammeln Spenden. Heute gibt es ein Benefizkonzert.

(red) Seit dem gestrigen Mittwoch strampeln rund 25 Mitglieder der International Police Association (IPA), Verbindungsstelle Oppenheim, fünf Tage für den guten Zweck. Ausgangspunkt für die Tour der Radler aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist dabei die Stadt Saarburg. Hier haben sie im Hotel Saar Galerie ihr Quartier bezogen und sammeln bei den Touren ins Umland Spenden für schwerstkranke Kinder in der Region.

Im Rahmen der Benefiztour findet am heutigen Donnerstag, 10. August, um 19 Uhr ein Konzert des Bundespolizeiorchesters Hannover und des Chores Hamaland Ahaus in der Stadthalle Saarburg statt. Der Eintritt ist frei. Die Musiker verzichten auf eine Gage. Um Spenden zugunsten der Villa Kunterbunt wird gebeten.

Bereits 2010 war die Benefiztour der IPA in Saarburg. Die IPA ist die größte internationale Berufsvereinigung von Polizeibediensteten im aktiven Dienst oder im Ruhestand. "Saarburg ist eine wunderschöne Stadt, die Gegend ist sehr reizvoll, und wir werden hier immer mit offenen Armen empfangen", sagt Günther Wollscheid, seit 40 Jahren Mitglied der IPA. Er ist pensionierter Polizeibeamter und organisiert die Benefizradtouren seit zehn Jahren. Bisher wurden etwa 40 000 Euro für den guten Zweck eingenommen.

Bei dem Empfang der Benefizradler am Mittwochmorgen vor dem Rathaus der Stadt Saarburg lobte der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde (VG) Saarburg, Siegfried Büdinger, das Engagement der Polizisten: "Zehn Jahre radelt die IPA nun schon für den guten Zweck. Wir freuen uns, Sie alle wieder in Saarburg begrüßen zu können und danken Ihnen für die große Einsatzbereitschaft."

Das Geld wird in diesem Jahr kranken Kindern und Jugendlichen in der Region zugute kommen, die in der Villa Kunterbunt in Trier betreut werden. Das ist eine Einrichtung des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen und Zentrum zur Betreuung und Nachsorge krebs-, chronisch- und schwerkranker Kinder sowie ihrer Familien. Nach dem Empfang am Rathaus starteten die Radler ihre erste Etappe nach Orscholz zum Baumwipfelpfad. Weitere Etappen führen in den nächsten Tagen unter anderem nach Mannebach, Perl und Trier. Die gesammelten Spenden werden die Radler dem Leiter der Villa Kunterbunt und Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Dr. Christoph Block, übergeben.