Debatten um Kunst bei Gedenken an Weltkrieg

Dresden · Dresden (dpa) Im Rahmen des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in Dresden ein weiteres Kunstprojekt eröffnet worden, das vor allem in Pegida-Kreisen für Empörung sorgt. Auf 90 Fotomatten werden auf dem Theaterplatz Bilder von Gräbern ertrunkener Flüchtlinge auf Sizilien gezeigt, die einen Friedhof vor der Semperoper symbolisieren sollen.

Bei der Eröffnung des Friedensmahnmals "Monument", das seit Dienstag vor der Frauenkirche mit drei senkrecht aufgestellten Schrottbussen an das Leid der Bevölkerung im syrischen Aleppo erinnern soll, hatte es Proteste gegeben.