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Theater Pforzheim wird zum "Ableger" von Trier

Alexander May. Foto: privat
Alexander May. Foto: privat
Pforzheim. Der aus Konz stammende Regisseur Alexander May wird Spielleiter am Theater Pforzheim. Bei dem Baden-Württembergischen Stadttheater hatte zuvor bereits Triers Chefdramaturg Peter Oppermann angeheuert.

Pforzheim. Auch Mays künftige Spielleiter-Kollegin Caroline Stolz hat diese Saison in Trier inszeniert ("Der nackte Wahnsinn"). Neu-Intendant Thomas Münstermann setzte zuletzt vor zwei Jahren "Don Giovanni" an der Mosel in Szene. Möglicherweise wird auch das eine oder andere Trierer Ensemble-Mitglied Richtung Süden wechseln.
Für Alexander May ist der Spielleiter-Job eine neue Facette seiner Karriere. 1970 in Trier geboren, hatte er zunächst Steinmetz gelernt und war dann über die freie Szene in Berlin zum Theater gekommen. Parallel arbeitete er als Regieassistent an großen Häusern.
Seit 2005 war May als freier Regisseur unterwegs. Seine Trierer Produktion des Dramas "Eine Familie" von Tracy Letts wurde als Publikums-Favorit für die Theatermaske 2012 nominiert.
Bevor Alexander May im Sommer 2015 in Pforzheim beginnt, wird er in Trier mit der "Orestie" des Aischylos einen großen Klassiker inszenieren. Premiere ist im Februar. DiL