Endlich, der Mai geht zu Ende!

Jetzt neigt er sich endlich dem Ende zu, der Mai. Warum ich mich darüber freue? Kann ich Ihnen kurz erklären. Der Mai ist für mich wie Karneval in Etappen. Nicht, dass ich dem bunten Treiben Anfang des Jahres abgeneigt bin, aber nach sechs Tagen Vollgas ist am Aschermittwoch schließlich alles vorbei.

Im Mai sieht das anders aus.Mit dem Tanz in den Mai ging's los. Nur wenige Stunden später lockte dann das Dorffest, das in diesem Jahr glücklicherweise mit dem Vatertag zusammenfiel. Zwar ist bei mir noch lange kein Nachwuchs in Sicht, gefeiert wird aber natürlich trotzdem. Nur zwei Tage später stand ein runder Geburtstag an, auch hier knallten die Korken. Und dann war ja auch noch Weinfest in Schweich.Zeit zum Ausruhen blieb kaum. Schließlich geht es seit Jahren traditionell mit der Fußball-Mannschaft nach Renesse in Holland. Däumchendrehen sieht anders aus, kann ich Ihnen sagen. Quasi als Kur habe ich mich danach erst einmal nach Bayern zu meiner Freundin verzogen. Denn der nächste Trubel folgt an diesem Wochenende: Heute geht's ins Exhaus und auch die anderen Tage lassen vermuten, dass es hin und wieder feuchtfröhlich werden könnte.Ganz zum Ende des Mai folgt dann der glorreiche Abschluss, denn in meiner niederrheinischen Heimat steht das Vogelschießen zum Schützenkönig an. Auch hier könnte es sein, dass einige Hopfen- und Malz-Produkte meine Kehle passieren.Nicht, dass sie jetzt denken, dass ich ein größeres Alkohol-Problem habe. So ist es nämlich nicht. Aber immer dieser Gruppenzwang…Da freue ich mich auf den Juni. Ganz entspannt alleine auf der Couch die Fußball-Europameisterschaft verfolgen - mit einem Glas Milch in der Hand. Das wird schön…