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"Preis für Zivilcourage": Stadt und Polizeipräsidium Trier ehren 31 mutige Helfer

"Preis für Zivilcourage": Stadt und Polizeipräsidium Trier ehren 31 mutige Helfer

Die Stadt Trier und das Polizeipräsidium Trier haben am Donnerstag 31 Frauen und Männer aus der Region für ihren Mut mit dem "Preis für Zivilcourage" geehrt.

Die 31 mutigen Frauen und Männer wurden am Donnerstag geehrt, weil sie sich für Menschen in Notsituationen eingesetzt oder der Polizei dabei geholfen hatten, Straftaten aufzuklären. Den "Preis für Zivilcourage" haben der Oberbürgermeister Klaus Jensen und der Polizeipräsident Lothar Schömann den Helfern im Trierer Rathaus überreicht.

"Sie haben aus Überzeugung und instinktiv gehandelt, um zu helfen", sagte der Oberbürgermeister bei der Begrüßung der Gäste. Und tatsächlich, die insgesamt 31 Geehrten haben Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet, die Polizei auf die Spur von Straftätern geführt oder selbst Tatverdächtige überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Ihr Einsatz sei mehr als eine Unterstützung polizeilicher Arbeit gewesen, sagte Polizeipräsident Schömann. "Sie helfen in erster Linie einem Opfer und unserem staatlichen Gemeinwohl."

Den "Preis für Zivilcourage" nahmen folgende Personen entgegen: Nicole Hey aus Rückweiler, Karl Heinz und Christopher Lauer aus Palzem, Matthias Kern, Carina Roth, Martin Roth aus Kordel, Josua Klein aus Mehring, Till Werkhausen aus Hetzerath, Louis Ziegler aus Schweich, Eric Thielen, Georg Peter Staudt, Klaus-Jürgen Kehr, Olivia Ostrovski, Christian Lamberty, Bernhard Tönnes, Sascha Nyenhuis, Johannes Immanuel Ranalletta, Rachel Buckingham, Jasmin Herrmann, Karin Herrmann, Christian Spieles, Isabel Störmann, Fritz Zahnd aus Trier, Daniel Hoff aus Forchheim, Jürgen Berger aus Holsthum, Michaela Becker aus Konz, Stephan Denis aus Naurath, Georg Barthen aus Wittlich, Ferdinand Tix aus Peffingen, Werner Josef Greif aus Trierweiler und Christian Mentges aus Traben-Trarbach.

Zivilcourage verlange laut Polizei keine Selbstaufopferung, sondern das zu tun, was eben möglich sei. Die Geehrten hätten sich also im Sinne der polizeilichen Kampagne für Zivilcourage "Wer nichts tut macht mit" vorbildlich verhalten.