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Unglück
Suche nach Schwimmer in der Mosel endet traurig

Traurige Gewissheit: Der vermisste Schwimmer ist am Dienstag aus der Mosel in Trier geborgen worden.
Traurige Gewissheit: Der vermisste Schwimmer ist am Dienstag aus der Mosel in Trier geborgen worden. FOTO: Agentur Siko
Trier. Von seinem Schiff aus hat ein Mann am Dienstagnachmittag einen treibenden Körper auf der Mosel entdeckt. Wenig später bestätigt sich der Verdacht: Der 19-Jährige, der am Sonntag versucht hatte, die Mosel zu durchschwimmen, ist tot. Von Christiane Wolff
Christiane Wolff

Ein Schiffsführer erspähte am Dienstag gegen 15.50 Uhr die Leiche des jungen Mannes auf der westlichen Moselseite, etwa 300 Meter vor der Kaiser-Wilhelm-Brücke in Trier. Die Feuerwehr barg den Toten. Schnell stand fest, dass es der vermisste 19-Jährige war, nach dem Dutzende Helfer, Rettungstaucher, Familie und Freunde in den vergangenen beiden Tagen gesucht hatten.

Nach TV-Informationen hatte der junge Mann den Sonntagnachmittag zusammen mit Freunden am Moselufer, etwa auf Höhe der Hauptwache der Feuerwehr, verbracht. Etliche flachere Uferstellen locken dort an Sommertagen regelmäßig Dutzende an, die dort grillen, picknicken oder eben auch in der Mosel baden.

Zusammen mit einem Freund wollte der Ehranger, der einen zweijährigen Sohn hat, offenbar ans gegenüberliegende Ufer schwimmen. Etwa in der Mitte der Mosel habe er plötzlich Probleme bekommen. Er sei mehrfach untergegangen, berichteten Augenzeugen, die sofort die Feuerwehr alarmierten. Offenbar starteten die Bekannten des 19-Jährigen vor Ort auch selbst Rettungsversuche, konnten den Mann aber nicht mehr aus den Fluten ziehen.

Sein Freund erreichte das Ufer schließlich unversehrt.