40 Jahre Levana-Schule: Mittendrin und immer dabei

40 Jahre Levana-Schule: Mittendrin und immer dabei

"Wir sind ein Teil" - das Motto der Levana-Förderschule in Schweich zum 40-jährigen Bestehen ist Programm: Teilhabe in Form von Projektarbeit mit Vereinen, Partnerschulen und Institutionen ist fester Bestandteil des Schulalltags.

Schweich. Manchmal bedarf es Würdigungen oder Preise, um Dinge ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, die es schon vorher gab, die aber eher im Verborgenen abliefen. So war es auch bei der Levana-Förderschule in Schweich. Seit 40 Jahren existiert sie nun schon mitten in Schweich; was sie wirklich leistet, das zeigt sie im Jubiläumsjahr 2013 so offensiv wie nie.
124 Schüler aus dem Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier werden in 15 Klassen und über zwölf Schuljahre unterrichtet. In kleinen Lerngruppen mit bis zu zehn Schülern wird den Jugendlichen ein "Maximum an Selbstständigkeit und sozialer Integration" vermittelt, heißt es im Leitbild. "Wir stoßen in Schweich und der Region auf eine große Offenheit bei Schulen, Vereinen und Verwaltungen", sagt Schulleiter Volker Werkhausen. Beispielhaft nennt er die vielen Schulpartnerschaften, die sportlichen Kooperationen mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, der Grundschule Schweich und dem Kanuverein Trier beim Klettern und Kanu fahren sowie die vielen Kooperationen auf kultureller Ebene. So hat die Levana-Schule zum wiederholten Mal einen Bundespreis gewonnen: Im Wettbewerb Kinder zum Olymp siegte sie mit dem Projekt "Klang und Schatten oder wo wächst Metall" (der TV berichtete). Kooperationspartner waren die Europäische Kunstakademie Trier und das Landesmuseum.
Im Rahmen des Schuljubiläums erwartet die Unter- und Mittelstufenschüler am kommenden Dienstag das Theaterstück "Utz, der Unglücksritter". Das Theater Tearticolo kommt für zwei Vorstellungen ins Stefan-Andres-Bürgerzentrum. Am Montag, 28. Oktober, 20 Uhr, informiert die Levana-Schule Eltern und andere Interessierte über ihre Förderschwerpunkte. Dabei soll auch der Unterschied zu Schwerpunktschulen (Stichwort Inklusion) deutlich werden. Auch wird dann auf die Berufsvorbereitung eingegangen, die in so genannten Werkstufenklassen erfolgt. Nach der Qualifizierung arbeiten Schüler in Lebenshilfe-Werkstätten weiter oder schaffen sogar den Sprung in den Arbeitsmarkt. alf