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Bundesstraße 49 B51 Trier Trierer Berg Bitburger Stau

Verkehr : Kein Weihnachtsgeschenk für gestresste Autofahrer - Großbaustellen rund um Trier bleiben

Es hätte ein Geschenk für die Autofahrer werden können. Und es war ursprünglich auch so geplant. Pünktlich zu Weihnachten sollte die Sanierung der Bundesstraße 49 zwischen Trier-Zewen und Igel abgeschlossen sein. Und auch auf der Bitburger zwischen Kaiser-Wilhelm-Brücke und der Abfahrt Aach sollte der Verkehr wieder störungsfrei laufen. Doch daraus wird nichts.

Wenn alles nach Plan gelaufen wäre, dann hätten die etwas mehr als 20 000 Fahrzeuge täglich seit Mitte des Jahrs ungehindert über den als Bitburger bezeichneten Abschnitt der Bundesstraße 51 fahren können. Doch nicht nur in der Politik gilt der Spruch: „Hätte, hätte, Fahrradkette.“ Ungeplante Mehrarbeiten haben nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier, den Fertigstellungstermin verzögert. Ab dem heutigen Freitag – so lautet die Auskunft von Winfried Schmitt vom LBM – soll die „momentan vorhandene Verkehrseinschränkung auf der Bergabspur aufgehoben sein, so dass die drei Fahrspuren passierbar sind“.

Im neuen Jahr wird es jedoch wieder zeitnah vorbei sein mit der wiedergewonnenen Dreispurigkeit. Denn es müssen noch die Geländer auf den bergseitigen Stützwänden sowie Reflektoren anstelle der Leitpfosten auf den Bordsteinen montiert werden. Bei entsprechender Witterung sollen die Arbeiten im neuen Jahr umgehend wieder aufgenommen werden. Für die Montage dieser Arbeiten wird dann die Bergaufspur  erneut gesperrt. Wann genau diese Arbeiten im nächsten Jahr ausgeführt werden können, ist nach Auskunft des LBM-Manns von der Witterung abhängig. Nach dem Baubeginn gibt es dann wieder nur jeweils eine Richtungsspur.

Ebenfalls zum Weihnachtsfest war wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße 49 zwischen Trier-Zewen und Igel versprochen worden. Dort wird auf mehr als zwei Kilometern die Fahrbahn erneuert. Dazu sagt Winfried Schmitt: „Die Arbeiten konnten aufgrund schwieriger und nicht zu erwartender Untergrundverhältnisse in einigen Teilabschnitten nicht mehr vor Weihnachten abgeschlossen werden.“ Zudem hätte das Wetter den Planern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So kommt es, dass in dieser Woche nur die Fertigstellung des fünften von insgesamt acht Bauabschnitten gelungen ist. Vermutlich bis in die erste Januarhälfte hinein wird eine sogenannte Gleitwand aufgebaut bleiben. Diese Konstruktion ist notwendig, da die beiden Fahrspuren   im Bereich der derzeit unterbrochenen Baumaßnahme eine unterschiedliche Höhe haben. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Bis zur Wiederaufnahme der Straßenbauarbeiten bleibt die Ampel aus, die in den vergangenen Monaten immer wieder für Verdruss gesorgt hat.

In Zewen selber wird hingegen die Ampel im Einmündungsbereich der Kantstraße wieder in Betrieb genommen. Die provisorischen Fußgängerüberwege in unmittelbarer Nähe werden im Gegenzug aufgehoben. Die Zufahrt Feilenkreuz in Igel wird nach Auskunft des Landesbetriebs  wieder aus allen Richtungen befahrbar sein.