Für mehr Toleranz, Respekt und Demokratie

Für mehr Toleranz, Respekt und Demokratie

Mitte April finden in Trier und dem Landkreis die Aktionstage "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" statt. Gruppen, Einrichtungen und Parteien sammeln Ideen für verschiedene Veranstaltungen. Die Organisatoren brauchen noch Hilfe.

Trier. "Alle anders - alle gleich" lautet das Motto, unter dem sich Gruppen, Einrichtungen und Parteien aus der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg Mitte April an den bundesweiten Aktionstagen für Toleranz beteiligen. "Jeder von uns hat eine andere Lebensgeschichte, eine andere Herkunft und andere kulturelle Hintergründe, aber wir alle haben die gleiche Menschenwürde und die gleichen Menschenrechte", erläuterte Koordinator Thomas Zucht vom Jugendmigrationsdienst des Caritasverbands Trier das Motto. Jugendmigrationsdienst und das Bürgerhaus Trier-Nord hatten zu einem Vorbereitungstreffen eingeladen, an dem sich 30 Personen beteiligten - die meisten als Vertreter von Organisationen.
Mit vielfältigen Veranstaltungen wollen die Aktionstage eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Geworben wird dabei für Toleranz, Demokratie, gegenseitigen Respekt und gesellschaftliche Vielfalt.
Einige der Teilnehmer des Treffens waren bereits mit konkreten Ideen im Gepäck gekommen: So bietet das Haus der Jugend Konz am 13. April eine "Lange Nacht für Toleranz" mit verschiedenen Workshops an. Am gleichen Tag findet auf dem Trier er Hauptmarkt ein "Markt der Möglichkeiten" statt, bei dem Organisationen mit Infoständen und Aktionen für den Abbau von Vorurteilen und für eine vielfältige Gesellschaft werben wollen. Am 14. April öffnet die Gedenkstätte KZ Hinzert im Hochwald ihre Tore und lädt zu einer öffentlichen Führung ein. Der Caritasverband Trier veranstaltet, ebenfalls am 14. April, einen interreligiösen Gang durch Trier. In Saarburg wird am Abend des 15. April eine Podiumsrunde verschiedener Religionsvertreter das Thema "Die Frommen und die Toleranz" diskutieren.
Weitere Aktionen sind in Vorbereitung. Hatice Celik, Mitarbeiterin im Koordinierungsteam, brachte nach dem Vorbereitungstreffen ihren Eindruck auf den Punkt: "Ich bin überrascht, wie viele gute und konkrete Ideen zusammengekommen sind. Diese zu realisieren, bedeutet aber noch eine Menge Arbeit!"
Das endgültige Programm soll Ende März vorliegen und durch Flyer und über die Internet-Plattform Facebook bekanntgemacht werden.
Wer sich engagieren möchte oder bei der Vorbereitung helfen will, wendet sich an: Thomas Zuche, Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Trier, Telefon: 06581 / 996720, E-Mail: zuche.thomas@caritas-region-trier.de red