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Zu "Kampf um Moselaufstieg geht weiter" (TV vom 8. August):

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Moselaufstieg verstärkt das Problem
Das Verkehrsproblem in Trier wird zu einem großen Teil durch den Verkehr von und nach Luxemburg verursacht, wobei hier die Grenzgänger und zu einem sehr großen Teil die Tanktouristen beteiligt sind. Der Moselaufstieg wird dieses Problem noch verstärken, da plötzlich der ganze Bereich Konz/Saarburg die Brücke nutzen wird, um durch Igel nach Wasserbillig zur Tankstelle zu fahren. Hinzu kommen noch viele, die von Konz aus mal eben schnell auf die andere Moselseite zum Einkaufen kommen. Den eigentlichen Moselaufstieg werden die meisten Berufspendler nach Luxemburg ebenfalls nicht nutzen, da die Strecke einen sehr großen Umweg bedeutet. Aus den genannten Gründen wird der Moselaufstieg dazu führen, dass die B 49 Igel-Zewen-Trier noch mehr überlastet ist und die Staus hier noch länger werden. Vor diesem Hintergrund wäre es schon ein echter Schildbürgerstreich, wenn der CDU-Gemeindeverband Kell am See eine Bürgerbefragung bewirkt, in der eine große Mehrheit von Leuten (Stadt Konz, Raum Saarburg), die weiter weg wohnen und die für sich persönlich in dem Projekt einen Vorteil sehen, gegen eine kleine Minderheit von Betroffenen (Igel, Zewen, Wasserbillig) stimmen. Des Weiteren gilt zu bedenken, dass die Bauphase des Moselaufstieges sehr lange dauern würde, was über Jahre zusätzliche Belastungen, Behinderungen und Staus zur Folge hätte. Moselaufstieg? Nein danke! Doris Betzler, Igel