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Volksbank Trier will umziehen: Mietvertrag in Herzogenbuscher Straße läuft 2025 aus.

Fotostrecke zum neuen Quartier Ostallee in Trier : Hier entstehen bis zu 250 Wohnungen und die neue Volksbank-Zentrale

Zwischen Ostallee, Bahngleisen und Gartenfeldstraße liegt das rund 2,2 Hektar große Grundstück der Stadtwerke. Nach Abzug der Werkstätten und Materiallager soll das gesamte Areal in Nachbarschaft des Hauptbahnhofs bis 2028 in ein neues Quartier verwandelt werden, unter anderem sollen bis zu 250 Wohnungen entstehen (hier der Volksfreund-Bericht darüber). Unsere Fotostrecke zeigt, wie es derzeit auf dem Gelände aussieht, das sich in wenigen Jahren in ein blühendes, modernes Wohn- und Gewerbeviertel verwandeln soll.

  Die Stadtwerke informierten am Dienstag in einer offiziellen Pressekonferenz über ihre Pläne. Mit im Boot ist die Volksbank Trier, die ihren Hauptsitz von der Herzogenbuscher Straße auf das SWT-Gelände verlegen will. In der Herzogenbuscher Straße 16 bis 18 ist die Bank Mieter, Besitzer der Immobilie sind die Handwerkskammer und die Reh-Stiftung. Der Mietvertrag der Volksbank läuft 2025 aus. Die Genossenschaftsbank will dann nahtlos in die Ostallee umziehen. Wie die Immobilie in der Herzogenbuscher Straße weitergenutzt wird, ist noch offen. Nach TV-Informationen gibt es bereits mehrere Interessenten.

In die Entwicklung des bisherigen gesamten Areals wollen SWT und Volksbank 120 bis 140 Millionen Euro stecken. Gegründet werden soll dazu eine gleichberechtigt besetzte Projektgesellschaft. Der Volksbank-Aufsichtsrat habe dem Vorhaben zugestimmt, erklärt Bankvorstand Norbert Friedrich. Eine Zustimmung der Vertreterversammlung der insgesamt rund 40 000 Mitglieder der Genossenschaftsbank sei nicht notwendig für diese „operative Geschäftsentscheidung“, sagte Co-Vorstand Alfons Jochem.