Volle Stadt bei Regenwetter

Zwei Tage offene Geschäfte, zwei Tage Park+Ride-Service. Das erste Adventswochenende bot sich für viele Menschen aus der Region an, den Weihnachtseinkauf zu erledigen. Nur das Wetter trübte die Stimmung.

Trier. Trotz des schlechten Wetters ist in der Trierer Innenstadt viel los. Ob für einen gemütlichen Bummel oder den großen Weihnachtseinkauf - viele Menschen aus der Region hat es am Sonntag nach Trier gezogen.

"Wir sind heute hier, weil der Weihnachtsmarkt und die Stadt so schön sind und weil heute die Geschäfte offen haben", erzählt Rudolf Igelmund aus Watzerath bei Prüm. Zusammen mit seiner Familie genießt er gerade einen Glühwein und isst heiße Waffeln. "Auch das Park+Ride-Angebot ist eine sehr angenehme Sache, die einwandfrei funktioniert hat", erzählt er.

"Wir sind heute hier in Trier zu Besuch, da passt der verkaufsoffene Sonntag gerade super", erzählt Kelvin Kuhn aus Düsseldorf. "So konnten wir in der Stadt bummeln gehen. Nur für die Beschäftigten ist es natürlich bitter, heute arbeiten zu müssen."

In der Innenstadt gibt es viele Essens- und Glühweinstände. Straßenmusikanten versuchen, für ein weihnachtliches Ambiente zu sorgen. Doch das graue, nasse Wetter lässt keine wirkliche Weihnachtsstimmung aufkommen. Kaputzen und Regenschirme prägen das Bild.

Auch der Einzelhandel spürt das schlechte Wetter:

"Nach meinem ersten Eindruck sind die Umsätze ähnlich wie im Vorjahr", sagt Karin Kaltenkirchen, Vorsitzende der Cityinitiative Trier. "In den Straßen ist es aufgrund des Wetters etwas ruhiger als letztes Jahr."

Nicht nur das Wetter sorgt für weniger Besucher als erwünscht.

In der Region hatten gleichzeitig in sechs Städten die Geschäfte geöffnet. "Auch das war sicherlich ein Grund, warum nicht so viele Menschen nach Trier kamen", vermutet Kaltenkirchen. Aber es gibt auch positive Erkenntnisse: "Was bei den Kunden wie bei den Geschäftsleuten gut ankam, war der Park+Ride-Service, der zum ersten mal samstags und sonntags angeboten wurde."