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Kelten und Römer als Publikumslieblinge

Kelten und Römer als Publikumslieblinge

Neue Anstrengungen für noch mehr Urlaubsgäste: Die Verbandsgemeinde Kelberg will ihr touristisches Highlight, die Geschichtsstraße, weiter ausbauen und mit noch mehr Leben füllen. Zum Auftakt einer neuen Reihe werden in Bodenbach im Juni die neuesten Erkenntnisse zur römischen Vergangenheit präsentiert.

Kelberg. (HG) Rund 120 000 Gäste kommen jährlich in die Ferienregion Kelberg, die meisten davon zieht der Sunpark Eifel in Gunderath an.

Von dort aus erkunden Deutsche, Holländer, Belgier und Franzosen die Vulkaneifel. "Wir liegen genau zwischen vielen touristisch wichtigen Ausflugszielen. Von hier aus kann der Gast die Gegebenheiten der ganzen Vulkaneifel besuchen", sagt Andrea Meyfarth, Leiterin der Tourist-Information Kelberg.

Doch gerade auch die Ferienregion Kelberg hat mit der Geschichtsstraße mit dem ersten Teilstück von zwölf Kilometern und dem zweiten Teilstück von 38 Kilometern Länge einen Besuchermagneten geschaffen, der von touristischer Bedeutung ist.

Auf insgesamt 51 Stationen werden Einblicke in die Kultur und Geschichte der Region gegeben: vom vorgeschichtlichen Grabhügel über Naturdenkmäler, römische Befestigungen, alte Verkehrswege, Kirchen und Kapellen bis hin zu neuzeitlichen V1-Raketenstartrampen aus dem Weltkrieg. Und dieses Angebot soll noch weiter ausgebaut und mit mehr Leben gefüllt werden. "Wir wollen eine wanderbare Geschichtsregion werden", sagt Andrea Meyfarth.

Interessierte sollen Geschichte aktiv erleben



So werden zum Auftakt am 12. und 13. Juni in Bodenbach im Rahmen der Veranstaltung "Geschichte erleben und staunen" die neuesten Forschungserkenntnisse zur römischen Vergangenheit des Ortes an der Geschichtsstraße präsentiert.

"Das soll keine Eintagsfliege werden, sondern eine feste Veranstaltungsreihe immer in Verbindung mit der Geschichtsstraße", kündigt Meyfarth Fortsetzungen an anderer Stelle an. Geschichte soll demnach mehr aktiv erlebt denn nur gezeigt werden.

Ansonsten setzen die Kelberger Touristiker weiterhin auf das Thema Naturerlebnis und ebenfalls auf Aktivurlaub. Ein Beispiel dafür ist die Gegend am Mosbrucher Weiher. Dort kann man den Entwicklungsstand eines versumpfenden Maares hautnah erleben.

Dafür bieten außerdem die 67 Kilometer lange Vulkan-Rad-Route und der Nordic-Fitness-Park im Oberen Elztal abwechslungsreiche Strecken für sportliche Naturfreunde.

Und auch Neuland soll betreten werden: So wird im Offroad-Park in Drees in diesem Sommer zum ersten Mal ein Open-Air-Konzert (31. Juli) veranstaltet.

"Wir hoffen, dass das interessante Ambiente ankommt und Lust auf mehr macht", sagt Touristikerin Meyfarth.