Laurentiuskirmes in Daun: Tausende feiern zum Feuerwerk - Stadtbürgermeister meistert Fassanstich souverän

Laurentiuskirmes in Daun: Tausende feiern zum Feuerwerk - Stadtbürgermeister meistert Fassanstich souverän

Beim angenehmen Sommerwetter ist am Wochenende die Dauner Laurentiuskirmes eröffnet worden, die noch bis Mittwoch dauert. Zum Auftaktabend am Samstag mit dem traditionellen Feuerwerk kamen bereits Tausende Gäste. Aus Sicht der Polizei wurde friedlich gefeiert.

Zum Start der Dauner Laurentiuskirmes am Samstagnachmittag herrscht angenehmes Sommerwetter mit Temperaturen um die 25 Grad und einem lauen Lüftchen. Drei der rund 200 Menschen auf dem Laurentiusplatz, wo die Kirmes zu den Klängen des Musikvereins Daun offiziell eröffnet wurde, kommen trotzdem mächtig ins Schwitzen: Das erste Dauner Prinzenpaar nach 44 Jahren, Prinz Fluuh und Prinzessin Carina, das sich in vollem Ornat präsentiert, sowie Stadtbürgermeister Martin Robrecht. Der trägt zwar auch Sakko und Stadtkette, doch das ist nicht der Grund für seine Hitzewallungen. Vielmehr das Lampenfieber vor dem Fassanstich. Und das gibt er auch ganz offen zu.

Mit vereinten Kräften

"Mir wir ganz schön heiß, wenn ich daran denke. Aber ich lasse ich mir vom Ersten Beigeordneten Friedhelm Marder helfen, damit ich nicht alleine die Schuld bekomme, wenn es mit dem Fassanstich nicht hinhaut", sagt er. Auf eine Prognose, wie viele Schläge er brauchen werde, lässt er sich auch nicht ein. "Ihr wollt doch nur sehen, wie ich versage", sagt er.

Dann der große Moment: vier, fünf, sechs zaghafte Schläge, ein kurzer Test mit dem Zapfhahn, noch ein Schlag. Geschafft! Das Bier strömt einwandfrei durch den Zapfhahn. Eine Siegerfaust, Erleichterung! Doch plötzlich spritzt es oben aus dem Fass heraus, Hektik. Mit vereinten Kräften wird das Problem aber rasch gelöst. "Die Lauretiuskirmes 2015 ist eröffnet, Prost", sagt der Stadtbürgermeister, stößt an auf "viereinhalb tolle Tage, die hoffentlich freundlich und friedlich verlaufen mögen" an.

Zumindest am Auftaktabend wird sein Wunsch Wirklichkeit: Die Polizei spricht von einem "ruhigen Verlauf". Bis auf einen kleinen Streit, der kaum nennenswert gewesen sei, habe sie nicht eingreifen müssen. "Und das soll bitteschön auch so bleiben", sagt eine Sprecherin. Die mehreren Tausend Besucher haben bis spät in die Nacht friedlich Spaß auf den Karussells, an den Buden und den Ständen der Vereine, wo man sich trifft und bei einem Glas Bier unterhält.