Wallfahrer suchen nach musikalischer Begleitung

Wallfahrer suchen nach musikalischer Begleitung

Die Wallfahrt der Kevelaerbruderschaft Jünkerath nach Kevelaer hat eine lange Tradition. In diesem Jahr waren 538 Pilger dabei. Für 2011 suchen die Organisatoren noch einen Chor, der die Wallfahrer begleitet.

Wiesbaum-Mirbach/Jünkerath. (bb) Als "wahrlich gelungen" bezeichnet Organisator Hermann-Josef Plum (Mirbach) die diesjährige Buswallfahrt zur "Trösterin der Betrübten" in Kevelaer am Niederrhein. Seit 1913 machen sich Gläubige aus der Region unter dem Zeichen der Eifeler Kevelaerbruderschaft Jünkerath dorthin auf den Weg.

Es ist ein beeindruckendes Zahlenwerk, das Hermann-Josef Plum nach der Wallfahrt präsentiert: In elf Bussen waren 538 Pilger aus der Region zwischen Daun-Rengen, Burbach, Schönecken, Prüm, Losheim, Manderfeld-Büllingen, Blankenheim und Jünkerath nach Kevelaer, dem zweitgrößten Wallfahrtsort Deutschlands, gefahren.

Unter den Pilgern waren 62 Sänger aus dem Männergesangverein Leudersdorf-Niederehe, dem Werkchor Gerolsteiner Brunnen und dem Männerchor Hillesheim - dirigiert von Alois Reif - sowie neun Messdiener. Drei Mitglieder der Musikvereine Dahlem und Manderfeld (Leitung Albert Schmitz) erhielten die goldene Ehrennadel für ihr 50-maliges Mitwirken an der Kevelaer-Wallfahrt. 40 Frauen und Männern spendete der Hillesheimer Pfarrer Patrick Mittermüller die Krankensalbung.

Als wichtige Elemente der Wallfahrt nennt Organisator Plum das Beten während der Busreise, den von Kreuz, Fahne und Blasmusik begleiteten Zug der Pilger zum "Forum Pax Christi", die Eröffnungsandacht, den Kreuzweg und den großen, vom Projektchor mitgestalteten, Pilgergottesdienst. Allein das Lied 'Ich bete an die Macht der Liebe', das an der zwölften Station des Kreuzwegs gesungen wird, sei es wert, die Wallfahrt mitzumachen, zitiert Plum die Pilgerin Irma Philips aus Losheim.

Nach der Wallfahrt sei zudem vor der Wallfahrt. Soll heißen: Die Vorbereitungen für die Wallfahrt am 18. Juni 2011 haben bereits begonnen. Die Musikvereine Dahlem und Manderfeld werden - wie jedes Jahr seit der ersten Wallfahrt im Jahr 1913 - wieder mit von der Partie sein, berichtet der Organisator. "Nun fehlt uns noch ein Chor mit mindestens 30 Sängern."

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