WIRTSCHAFT

Zum Artikel "Flughafen Hahn: Verkauf 2016" (TV vom 16. Feb.):

Dass die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Hessen das Millionengrab Flughafen Hahn endlich abschließen möchten, kann ich sehr gut verstehen. Hier zeigt sich wieder, wie in allen von der öffentlichen Hand gemanagten Projekten, dass wir Steuerzahler für das Unvermögen unserer Politiker und Beamten geradestehen müssen. Falls der Verkauf bis Ende 2016 überhaupt zustande kommt, das ist noch fraglich. Aber ich höre jetzt schon das Eigenlob der verantwortlichen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne), falls diese dann noch im Amt ist, wie gut der Verkauf doch geklappt hat und dass das Land trotz der Übernahme der 130 Millionen Euro Schulden des Flughafens Hahn ein supergutes Geschäft gemacht hat. Es scheint Methode zu haben, dass alles, was das Land oder der Bund anpacken, in einem Fiasko endet. Wenn ich dann noch vom hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) höre, dass es gut wäre, dass der Flughafen Frankfurt den Flughafen Hahn übernehmen soll, damit die Nachtflüge von Frankfurt auf den Hunsrück verlagert werden können, wogegen Frau Lemkes Fraktion mal gekämpft hat, dann bestätigt dies wieder meine Meinung über unsere Politiker. Rainer Bernard, Morbach