200 Mountainbiker beim ersten Mannebacher Brauhaus-Cup

200 Mountainbiker beim ersten Mannebacher Brauhaus-Cup

Durch Wald und Wiesen mit dem Mountainbike - rund 200 Radler haben sich beim ersten Mannebacher Brauhaus-Cup am Sonntag auf die Strecke begeben. Mit so viel Zuspruch hatten selbst die Organisatoren nicht gerechnet.

Mannebach. (daj) Hektische Betriebsamkeit beim Start der Mountainbiker in Mannebach: Peter van Sterkenburg fertigt schnell noch ein paar neue Startnummern an, denn im Dorfzentrum stehen schon fast 200 Radler und noch immer kommen weitere hinzu. "Für eine erste Auflage ist das eine tolle Resonanz", freut sich der Organisator des Mannebacher Brauhaus-Cups.

Die Idee zu der Veranstaltung im Rahmen der Dorfkirmes hatte Ortsbürgermeister Bernd Gard, selbst passionierter Fahrradfahrer. "Wir wollten vor allem Kindern etwas bieten, wo sie aktiv sein können". Doch vor dem Kinder-Bergrennen machen sich zunächst die Erwachsenen auf den Weg und erhalten dafür den Segen von Pastor Peter Leick. Drei Strecken stehen zur Auswahl. "Aber der Trend geht ganz klar zur Profi-Tour", sagt van Sterkenburg. Und dieser Rundkurs hat es in sich: Über 46 Kilometer und rund 2000 Höhenmeter führt der Weg durch Wälder und Wiesen. Mit dabei ist auch Wladimir Gottfried vom RV Schwalbe, 58 Jahre alt und sechsfacher Straßenweltmeister seiner Altersklasse. "Mountainbike ist für mich ungewohnt, ich werde vor allem aufpassen nicht zu stürzen", kündigt er an. Doch das entpuppt sich schnell als Tiefstapelei, natürlich setzt sich der Routinier sogleich an die Spitze des Feldes.

Um sportliche Höchstleistungen geht es beim Brauhaus-Cup aber erst in zweiter Linie. Zeiten werden nicht gemessen, und so können die Fahrer unterwegs auch die Landschaft genießen oder sich an den Verpflegungsständen mit Bananen oder Kuchen für den weiteren Weg stärken. Im Ziel gibt es dann für alle eine Gratis-Portion Nudeln im Brauhaus.

Für Bernd Gard ist klar, dass die erste Auflage des Brauhaus-Cups nicht die letzte gewesen sein wird. "Für unser kleines Dorf ist das ein Höhepunkt." Weil man aber gleich beim Debüt schon so viel Zuspruch erfahren hat und an organisatorische Grenzen stößt, kündigt der Bürgermeister bereits die erste Veränderung an: "Wir werden das zeitlich von der Kirmes trennen und als eigenes Event veranstalten." In jedem Fall soll Mannebach auch in den kommenden Jahren Anziehungspunkt für Mountainbiker bleiben.