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Verletzte Frau nach Nacht im Wald gerettet

Verletzte Frau nach Nacht im Wald gerettet

Sie verschwand abends in Wehr und wurde erst am nächsten Morgen mit gebrochenem Bein gefunden.

Palzem-Wehr/Helfant (mai/whrc) 25 Rettungskräfte waren am Sonntagmorgen im Einsatz, um eine 49-Jährige bei Helfant im Wald zu retten. Für die Frau dürfte die vorangegangene Nacht ein Alptraum gewesen sein.
Sie hatte im Anschluss an eine Weinwanderung in Palzem-Wehr die Veranstaltung am späten Samstagabend ohne ihren Ehemann verlassen, um nach Hause zu gehen. Als der Mann in der Nacht nach Hause kam und die Frau nicht antraf, meldete er sie laut Polizei bei der Inspektion Saarburg als vermisst.
Die Polizei machte sich eigenen Angaben zufolge unverzüglich auf die Suche. Doch weder bei Wehr noch bei Palzem wurde sie fündig. Am Sonntagmorgen organisierten dann Feuerwehr und Polizei Saarburg gemeinsam einen Sucheinsatz. Die Feuerwehr wurde dafür laut Wehrleiter Bernhard Heim um 7.20 Uhr alarmiert. Auch die Höhenrettung Saarburg-Beurig und die Hubschrauberstaffel der Polizei wurden zur Hilfe gerufen. Zeitgleich habe der Ehemann selbst die Suche am Morgen fortgesetzt und die Frau in der Nähe der Helfanter Mühle in einer hilflosen Lage lokalisiert, hieß es. Doch damit hatten sie die Hilfskräfte noch nicht gefunden. Wie Wehrleiter Heim mitteilte, gab es keinen Handyempfang, so dass die Helfer dennoch suchen mussten, die Frau aber bald fanden.
Sie hatte sich in der Nacht eigenen Angaben zufolge verlaufen, meldet die Polizei. Sie sei dann in unwegsamem Gelände unglücklich einen Abhang hinabgerutscht und habe sich dabei unter anderem Knochenbrüche zugezogen.
Die Verletzte wurde laut Polizei vor Ort notärztlich versorgt. Die Rettungskräfte hätten sie anschließend mit einer Schleifkorbtrage aus dem stark abschüssigen Gelände geborgen. Dabei hätten die Höhenretter sie gesichert. Anschließend sei sie in ein Krankenhaus in Trier gebracht worden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Palzem, Helfant sowie die Höhenretter der Feuerwehr Saarburg-Beurig, weiterhin die Polizeiinspektion Saarburg mit vier Beamten sowie der Rettungsdienst mit Notarzt.