Vorerst keine Abkürzung mehr

Am vielbefahrenen Wirtschaftsweg zwischen der L 138 und der Kreisstraße 135 beim Sportplatz in Konz-Niedermennig wird zurzeit gebaut.

Konz Es ist wohl der meistbefahrene Wirtschaftsweg in der Verbandsgemeinde Konz, der an den Sportplätzen in Konz-Niedermennig vorbeiführt. Nun ist die Abkürzung vorerst dicht. Die Sperrung der nicht für den Durchgangsverkehr freigegebenen Straße dauert voraussichtlich noch bis Ende Juni. Der Weg zwischen der K 135 und der L 138 muss dringend saniert werden. Im Zuge der notwendigen Reparatur der Huckelpiste wird der Lambertsbach, ein eher unscheinbares Gewässer in unmittelbarer Nähe zur Straße, naturgerecht umgestaltet.
Ein Grund für den schlechten Zustand des Weges: viel Verkehr, obwohl die beliebte Abkürzung zwischen der L 138 von Konz nach Niedermennig und der K 135 von Niedermennig zur Pellinger Straße als reine Anliegerstraße ausgeschildert ist.
Insgesamt werden dort etwas über 200 000 Euro ausgegeben: 140 000 Euro für die Straßensanierung und knapp 65 000 Euro für die Renaturierung des Lambertsbachs. Fördergelder gibt es für den Straßenbau vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) und für die Bachrenaturierung vom Landesumweltministerium.
Laut Michael Naunheim, Pressesprecher der Stadt Konz, sollen die Arbeiten bis Ende Juni abgeschlossen sein. Die ausführende Baufirma Joh. Wacht aus Konz-Könen musste einen Kieshaufen aufschütten, damit sich die Autofahrer nicht "versehentlich" in die Baustelle verirren. Ärger hatte die Firma auch, weil aus einem ihrer Baufahrzeuge Dieselkraftstoff gestohlen wurde (der TV berichtete).
Der Winzerhof Hoffmann ist für Anlieger und Besucher trotz der Baustelle und der Straßensperrung über die Falkensteinstraße ab Dorfplatz Niedermennig erreichbar.