Zufall: Ein neues Auto zum Geburtstag

Zufall: Ein neues Auto zum Geburtstag

WELSCHBILLIG. 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr - mit einem abwechslungsreichen Programm feierten die Welschbilliger Bürger das runde Jubiläum.

Lang ist's her. Am 20. Mai 1879 fanden sich eine Reihe Welschbilliger Männer zusammen und gründeten unter dem Vorsitz des damaligen Bürgermeisters Hegner eine Freiwillige Feuerwehr. Seitdem erfuhr die Feuerwehr Welschbillig eine rasante Entwicklung. Wie wichtig die Wehr für die Gemeinde heute ist, belegt ein Blick in die Statistik. 136 Einsätze im vergangenen Jahr hielten die Welschbilliger Wehrleute auf Trab. Das runde Jubiläum war denn auch Grund, einige Tage lang das Feuerwehrfest zu feiern. Zum Auftakt gab es in der Welschbilliger Kultur- und Marktscheune den Festkommers mit dem Musikverein "Lyra" Welschbillig. Beeindruckender Höhepunkt des Abends war der große Zapfenstreich in der historischen Burganlage. Unterstützung erhielten die Welschbilliger Feuerwehrleute dabei durch zahlreiche Wehren aus der Umgebung. Weniger formell ging es danach beim Tanz mit der Joker-Band zu, die bis in den frühen Morgen den Gästen ordentlich einheizte. Nach dem Gottesdienst übergab der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land, Wolfgang Reiland, ein neues Mannschaftstransportfahrzeug an Wehrführer Günter Müller. "Das sieht aus wie ein Geburtstagsgeschenk", merkte Reiland an. Dass die Übergabe mit dem Jubiläum zusammenfiel, sei eher Zufall, betonte der Bürgermeister und hob hervor, dass die Neuanschaffung kein Luxus, sondern eine dringende Notwendigkeit gewesen sei. Auch der Präsident der Aufsichts und Dienstleistungsdirektion, Josef Peter Mertes, wohnte der Übergabe bei. "Die Leistung der freiwilligen Wehren ist eine ganz wichtige Arbeit, die die Allgemeinheit nicht bezahlen könnte", stellte Mertes fest. Nach der Einsegnung des neuen Fahrzeuges, dem Frühschoppen und dem anschließenden Mittagessen empfingen die Welschbilliger Wehrleute zahlreiche Gastwehren.Vorführungen begeisterten die Massen

Neben dem umfangreichen Ausstellung- und Informationsprogramm, Demonstrationen der Brandbekämpfung und der Unfallhilfe begeisterten vor allem die Vorführungen der Höhenrettungsgruppe Saarburg. An einem 40 Meter hohen Kran bewiesen die Männer dieser Gruppe den sicheren und schwindelfreien Umgang mit Seil und Rettungsgerät. Mit dem Stimmungs- und Showabend der Leiendecker-Bloas klang der zweite Festtag aus. Neben dem traditionellen Dorfvereinswettbewerb dominierte die große Moden- und Frisurenschau, dargeboten und präsentiert vom Modetreff Irrel/Echternach sowie dem Salon Barz Welschbillig/Kordel das Programm am letzten Tag des Jubelfestes.

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