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Annas Verein sammelt und spendet 120 000 Euro in einem Jahr

Wittlich. Anna Beckers Todestag jährt sich am 23. November 2013 bereits zum zehnten Mal. Als sie im Jahr 2000 den Grundstein zur Gründung ihres Vereins "Von Betroffenen für Betroffene" legte, war lediglich ein großes Fest geplant.


Mit dem, was der Verein durch die unterschiedlichsten Veranstaltungen sowie Unterstützung der unzähligen Spender inzwischen möglich machen kann - damit hatte damals niemand gerechnet. Der organisatorische Teil des Vereins liegt in den Händen eines siebenköpfigen Vorstandes. Anlässlich der Generalversammlung wurde nun der Vorstand neu gewählt. Ralf Kasel, der dem Vorstand von Anfang an angehörte, verzichtete aus persönlichen Gründen auf eine Wiederwahl, bleibt dem Verein aber treu.
Neu in den Vorstand wurde Andrea Westermann gewählt. Als eine ihrer engsten Freundinnen begleitete sie Anna bis zu ihrem Tod und ist mit dem Verein von Anfang an eng verbunden.

Im Jahr 2012 konnte Annas Verein mehr als 120 000 Euro für die folgenden Projekte einsetzen:

Die onkologisch-psychologische Stelle von Sonja Fischbach in der Villa Kunterbunt und Kinderkrebsstation Trier wurde und wird zur Hälfte übernommen.
Die Villa-Woche, Freizeit für chronisch und krebskranke Kinder mit Betreuung durch Ärzte, Therapeuten und Erlebnispädagogen, wird jährlich mit 5000 Euro unterstützt.
Die Kosten der Reittherapie für chronisch und krebskranke Kinder der Villa Kunterbunt übernimmt der Verein seit Jahren komplett, 6000 Euro im Jahr 2012.
"Projekt Anna - eine Woche Auszeit für Familien mit chronisch und krebskranken Kindern", die in der Villa Kunterbunt betreut werden. Der Verein übernimmt die Wohnungskosten.
Zahlreiche kleinere Projekte werden unterstützt.

Von Annas Verein ins Leben gerufen wurde das kostenintensivste Projekt Papillon - die psychologische Betreuung von Kindern, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Die Kosten für Personal, Wohnung, Material, Autos oder Therapiebedarf trägt Annas Verein. red