Helikopter als Helfer der Winzer

Thörnich/Bernkastel-Kues (red) Wie können Drohnen (unbemannte Kleinhubschrauber) im Weinbau helfen? Um diese Frage geht es bei einer zentralen Vorführung des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum (DLR) Mosel, der Universität Trier und des Helikopterservices Freimut Stefan in Zusammenarbeit mit der Vereinigung ehemaliger Weinbauschüler (VEW), dem Maschinenring Trier-Wittlich, der Berufsgenossenschaft (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) und der landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltung hat die Schwerpunkte Sprühdrohnen, Fotodrohnen und welche mit Multispektralkamera.


Die zentrale Vorführung für die Mosel findet am Mittwoch, 23. August, 14 Uhr, in Thörnich, Kreis Trier-Saarburg, direkt hinter der Brücke statt.
Drohnen oder unbemannte Kleinhubschrauber halten auch im Weinbau immer mehr Einzug. Gezeigt wird die neueste Technologie bei Sprühdrohnen auf der Basis des Modells DJI Agras Mg-1. Zu diesem Zeitpunkt sollen nach einer gesamten Sprühsaison auf verschiedene Flächen schon größere Erfahrungen mit diesem Gerät vorliegen.
Es werden Informationen zur weiteren Vorgehensweise und der rechtlichen Lage aufgezeigt. Der Helikopterservice Freimut Stefan wird zu dieser Thematik auch Rede und Antwort stehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vorstellung der Drohnen zur Fernerkundung hinsichtlich des Wuchses und weiterer Analysedaten sein. In diesem Bereich hat die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Udelhoven und Dr. Rebecca Retzlaff von der Universität Trier viel Erfahrung. Für die Betriebsleiter ist wichtig, eine Einschätzung zu bekommen, um diese Technik auch zielgerichtet und kostenorientiert einsetzen zu können.
Weitere Infos bei Matthias Porten, DLR Mosel, Telefon 06531/956-406..