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Sommerschule: Es gibt noch freie Plätze in Bernkastel-Wittlich

Corona-Projekt : Es gibt noch freie Plätze in der Sommerschule im Kreis Bernkastel-Wittlich

Mehr als 120 Schüler haben sich in Bernkastel-Wittlich für die Sommerschule angemeldet. Dabei sah es zunächst nach deutlich weniger aus. Die Anmeldefrist endet am Donnerstag.

Rund 70 Schüler hatten sich bis zum vergangenen Freitag bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich für die Sommerschule des Landes (siehe Info) an den weiterführenden Schulen angemeldet. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises ginge man bei der Verwaltung jedoch davon aus, dass die Bedarfsabfrage an den Schulen von vielen Eltern fälschlicherweise als Anmeldung verstanden wurde. Deshalb hat die Verwaltung nochmal nachjustiert: „Wir haben die Eltern mehrmals über die Kreisnachrichten und die weiteren Medien über das Angebot der Sommerschule informiert und dies nochmals über den Facebook-Auftritt der Kreisverwaltung getan“, sagte eine Sprecherin. So hoffte man, noch Eltern bis zum Ablauf der Anmeldefrist am 23. Juli erreichen zu können. Mit Erfolg. Am Dienstagmittag waren es dann 122 Schüler, die sich für das Projekt angemeldet hatten. Betreut werden die Teilnehmer der Sommerschule von Ehrenamtlichen. Die Lehrer und Betreuer wurden im Vorfeld über einen Aufruf vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz rekrutiert, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Nach der Rückmeldung der Bedarfsabfrage an den Schulen sei dem Landkreis auf Basis der zu erwartenden Schülerzahl bis zu 43 Betreuer zugeteilt worden. „Die Liste der Interessenten wurde an uns weitergeleitet, und wir stehen in Kontakt. Von den rund 140 Freiwilligen, die sich erfreulicherweise aus unserem Landkreis zur Verfügung gestellt haben, werden im Landkreis Bernkastel-Wittlich rund 40  die Betreuung übernehmen“, heißt es von der Verwaltung.

Nach jetzigem Sachstand kann an allen Standorten und in allen Klassenstufen der Unterricht angeboten werden. Eine Einteilung in die unterschiedlichen Lerngruppen erfolgt nach Ablauf der Anmeldefrist, heißt es vom Kreis. Der Unterricht der Sommerschule erfolgt an den nachfolgend aufgeführten sieben Schulstandorten im Landkreis: Kurfürst-Balduin-Realschule plus in Wittlich, IGS Salmtal, Realschule plus in Manderscheid, Nikolaus-von-Kues-Gymnasium Bernkastel-Kues, IGS Morbach, Realschule plus Traben-Trarbach und Realschule plus Thalfang am Erbeskopf.

Die Größe der Lerngruppen orientiert sich dabei  an den aktuell geltenden Regeln während der Corona-Pandemie. „Da auch während der Sommerschule der Hygieneplan für Schulen im Land Rheinland-Pfalz gilt, wird die Gruppengröße der einzelnen Lerngruppen unter anderem anhand der geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz entsprechend geplant. Darüber hinaus sollen gemäß des Leitfadens für Kursleitungen des Bildungsministeriums die Lerngruppen im Regelfall eine Gruppengröße von zehn  Schülern nicht überschreiten“, sagt die Kreissprecherin.

Auf eine Beförderung der Kinder in Schulbussen oder anderen Transportmitteln können die Eltern allerdings nicht setzen: Die Beförderung zu den Standorten erfolgt privat. So schreibt das rheinland-pfälzische Bildungsministerium auf seiner Internetseite in Richtung der Eltern: „Unser Ziel ist es, dass es flächendeckend und wohnortnah solche Angebote gibt, sodass die Wege nicht zu weit sind. Ein Schulbus fährt allerdings nicht in den Ferien. Sie müssen daher selbst das Hinkommen und Abholen organisieren.“ Die Teilnahme für die Schüler an der Sommerschule ist kostenlos.