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Mordfall Lolita: Leichensuche erst im Oktober

Mordfall Lolita: Leichensuche erst im Oktober

Die Suche nach dem Leichnam der seit 29 Jahren vermissten Eifelerin Lolita Brieger verzögert sich weiter. „In diesem Monat wird es wohl nichts mehr“, sagte Triers Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer.

Lolitas Ex-Freund soll die damals schwangere 18-Jährige 1982 ermordet haben. Der 50-jährige Eifeler sitzt seit anderthalb Wochen in Untersuchungshaft.

Die damals 18-Jährige war vor 29 Jahren zum letzten Mal lebend im Gebiet zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalengesehen worden. Sie wohnte damals in Frauenkron, ihr drei Jahre älterer Freund nur wenige Kilometer entfernt im zum Vulkaneifelkreis gehörenden Ort Scheid. Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass der Landwirt seine Freundin seinerzeit getötet hat.

Der Durchbruch gelang den Ermittlern aber erst jetzt, nachdem die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" über den mysteriösen Vermisstenfall berichtet hatte. Nach mehreren Hinweisen stießen die Mord-Ermittler auf einen Zeugen, der einräumte, dem Tatverdächtigen damals beim Beseitigen der Leiche geholfen zu haben. Offenbar waren die Angaben des Mannes so glaubhaft, dass sie den heute 50-jährigen ehemaligen Freund Lolita Briegers sofort verhaften ließen. Er war nach Angaben aus Polizeikreisen schon vor 29 Jahren im Visier der Fahnder, doch außer Indizien hatten die Ermittler gegen den Mann nichts in der Hand. sey