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Anrennen gegen Hunger und Armut

Anrennen gegen Hunger und Armut

Laufen, um anderen zu helfen. Dazu lädt das Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg ein. Am Donnerstag, 17. Juli, können ab 13 Uhr alle, die Spaß an Bewegung haben und dabei etwas Gutes tun wollen, am Lebenslauf teilnehmen.

Welschbillig. Bei der Aktion Lebensläufe der Welthungerhilfe engagieren sich seit 1996 freiwillige Unterstützer, die aktiv gegen Hunger und Armut sein wollen. Es handelt sich bei dem Helenenberger Lebenslauf um keine Wettkampfveranstaltung.
Sinn und Zweck dieses Projektes ist es, binnen einer Frist von sechs Stunden so viele Runden wie möglich durch das Gelände des Jugendhilfezentrums zurückzulegen und pro Runde durch einen sogenannten "Laufpaten" oder einen selbst geleisteten finanziellen Beitrag in beliebiger Höhe Spenden zu erlaufen.
Joggen oder hartes Training



Ein Startgeld muss nicht entrichtet werden. Der Gesamtbetrag aller Beiträge kommt einem Hilfsprojekt der Welthungerhilfe zugute. In diesem Jahr gehen die Spenden an ein Schulprojekt "Primarschule Gashike" in der Südprovinz Ruhango in Ruanda. Jedem ist es dabei selbst überlassen, wie viel er läuft, ob er sportlich ambitioniert eine Vielzahl von Runden (etwa als Marathontrainingslauf) zurücklegt oder lieber mit vielen Pausen "joggt", um zwischendurch Musik zu hören, an einem Essens- und Getränkestand einzukehren, oder einfach die Geselligkeit in sportlicher Atmosphäre zu genießen.
Am bisher letzten Helenenbergerlebenslauf im Jahr 2012 nahmen 201 Teilnehmer im Alter von drei bis 70 Jahren teil und legten dabei insgesamt 3238 Runden auf dem Gelände der Einrichtung zurück (etwa 1619 Kilometer).
In diesem Jahr findet der Helenenberger Lebenslauf bereits zum 15. Mal statt. red