Designerin und Trierer bleiben sich treu

Designerin und Trierer bleiben sich treu

1986 gründete Schmuckdesignerin Miranda Konstantinidou (49) ihr Unternehmen Konplott in Trier. Von hier aus eroberten ihre glitzernden Schmuckstücke den Globus.

Trier. (sys) Miranda Konstantinidou hat es zweifelsfrei geschafft. Seit ihrem Studium an der Fachhochschule Trier hat sich die gebürtige Griechin als Schmuckdesignerin weltweit einen Namen gemacht. Inzwischen verkauft sie in 50 Geschäften von Europa bis Asien ihren Schmuck unter dem Markennamen Konplott. Weltweit gibt es gar 850 Geschäfte, die Konplott-Schmuck in ihrem Sortiment haben.

Die Stadt Trier spielte in dieser Erfolgsgeschichte immer eine große Rolle. Hier hat Miranda Konstantinidou studiert, 1986 Konplott gegründet und 1995 ihr erstes Geschäft in der Brückenstraße eröffnet. In Heimarbeit haben erst 30, später 60 Frauen nach den Vorgaben der Designerin die Schmuckstücke in Handarbeit gefertigt, bis die Bestellungen Größenordnungen erreichten, die von Trier aus nicht mehr zu bewältigen waren. Vor zehn Jahren zog sie daher auf die Philippinen, wo sie durch die handwerkliche Tradition der Bevölkerung ideale Produktions-Bedingungen angetroffen habe. Mittlerweile arbeiten 1100 Menschen in der Administration und Produktion von "Konplott", der Sitz des Vertrieb ist in Rosport/Luxemburg.

Allein in den vergangenen zwei Monaten hat Miranda Konstantinidou elf neue Geschäfte eröffnet. Auch die Filiale in der Trierer Konstantinstraße gehört dazu, in der die Designerin persönlich das Trierer Publikum begrüßte.

Bezeichnend für ihre Verbundenheit mit Trier ist, dass sie hier wieder etwas Neues beginnt. "Der Trierer Store ist der Prototyp einer neuen Generation", berichtet die 49-Jährige.

Trierer sind kritischstes und treuestes Publikum



Es ist das erste Geschäft in einem neuen Design und mit einem neuen Konzept. Wie das ankommt, möchte Miranda Konstantinidou von den Trierer Kunden wissen. Diese seien aufgrund der langen gemeinsamen Geschichte ihr "kritischstes und treuestes Publikum", betont die Designerin.

Neu ist der ruhige Bereich im hinteren Drittel, in dem sich Paare hinter einem Vorhang zum Anprobieren des Schmucks zurückziehen können. Am Eingang hat Miranda Konstantinidou ihre "Spielwiese für Experimente" eingerichtet, wie sie den Ort nennt, an dem sie künftig auch Kleider und Taschen anbieten möchte.