Gür Groß und Klein: In Trier sind ab sofort die Römer los

Gür Groß und Klein: In Trier sind ab sofort die Römer los

Das römische Straßenleben ist ab sofort nur ein paar Treppenstufen unterhalb des Trierer Viehmarkts zu sehen. In den Thermen können KInder selbst am Bau einer Stadt mitwirken oder ein Aquädukt für den Wassertransport bauen.

Trier. Im Landesmuseum Trier gibt es die Schau "Ein Traum von Rom - Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland" zu sehen. In den Viehmarktthermen können gleichzeitig Kinder bei der Ausstellung "Römische Baustelle! - Eine Stadt entsteht" unter anderem Steingewölbe konstruieren, einen Aquädukt anlegen oder Straßen vermessen und anlegen. Es wird zudem geklärt, ob die Römer schon fließendes Wasser hatten, wie die römischen Straßen aufgebaut waren und was alles zu einer römischen Stadt gehörte. In Trier, der größten römischen Stadt nördlich der Alpen, sorgten Ingenieure, Architekten und Handwerker für Wachstum und Versorgung der Augusta Treverorum. All dies lässt sich bis zum 7. September in der Ausstellung nachvollziehen. Hilfestellungen bei den Aufgaben leisten dabei die Mitarbeiter des Vereins Mobile Spielaktion. Zusätzlich zum täglichen offenen Ausstellungsangebot gibt es auch Workshop-Angebote. Die Ausstellung "Ein Traum von Rom" beleuchtet das Phänomen Stadt als Abbild der römischen Zentralmacht Rom: für die Verwaltung, die Wirtschaft und für das Leben in einem städtischen Gefüge. Gemeinsamkeiten, aber auch Gegensätze zwischen den städtischen Siedlungen werden der Prachtentfaltung einer Metropole am Beispiel Trier gegenübergestellt.
Man eiferte sowohl im Privatleben mit farbenprächtigen Wandmalereien und importierten Luxusgütern aller Art als auch in der Repräsentation der Stadt mit öffentlichen Bauten - trotz aller Unterschiede - dem einen großen Vorbild nach: Rom. red
In den Thermen am Trierer Viehmarkt ist die Ausstellung täglich von 9 bis 17 Uhr (geschlossen am ersten Werktag der Woche) zu sehen. Der Eintritt kostet vier Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Informationen im Internet unter www.roemische-baustelle.de und www.landesmuseum-trier.de

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