HINTERGRUND

Neue Ideen Die Einschätzung ist eindeutig: "Wir machen im Moment vor allem Vermietungsgeschäft, das ist aus kaufmännischer Sicht eine Katastrophe für den Betreiber", sagt Claus Binz, zweiter Geschäftsführer der Castel Trier GmbH.

Was dahinter steckt: Bei einem Konzert etwa bleibt für den Hallenbetreiber in der Abschöpfungskette der Einnahmen meist nicht mehr viel übrig. Deshalb wollen die Macher der Arena Trier verstärkt selbst als Veranstalter auftreten. Helfen soll dabei Wolf-Dietrich Weithöner. Sein Auftrag: Im Bereich von Eigenveranstaltungen Neues entwickeln. Der gebürtige Bielefelder hatte früher unter anderem ein Brauhaus, das als Veranstaltungsort diente. Er hat im Bereich der Systemgastronomie gearbeitet und war in die Veranstaltungsplanung in der Bielefelder Seidensticker-Halle involviert. Binz und Weithöner haben sich einst in Bielefeld getroffen. In verschiedenen Bereichen kann sich Binz neue Veranstaltungen vorstellen. "Die Arena Trier ist zum Beispiel ideal für große Plenumsveranstaltungen", sagt er. Also geeignet für Kongresse, Aktionärsversammlungen oder Bundesparteitage. Auch im Sport- und Musikbereich sollen Angebote weiterentwickelt werden. Vielleicht gibt es so bald einmal Motorrad-Trail oder ein exklusives Hallenfußball-Turnier in der Arena. (bl)