Jugendarbeit verbessern, Gerätehaus umbauen

Jugendarbeit verbessern, Gerätehaus umbauen

Rückblick auf Aktivitäten im vergangenen Jahr sowie Beförderungen haben im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schleich gestanden. Vor allem die Veranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen der Truppe prägten die Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Schleich. (red) In seinem Bericht, den Wehrführer Stefan Drockenmüller den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schleich gab, ging der Feuerwehrchef vor allem auf die Schlüsselereignisse des vergangenen Jahres ein. Es sei Beachtliches geleistet worden, sagte Drockenmüller. Vor allem die Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen der Wehr mit Straßenfest, Schauübung, Wettbewerben, Zapfenstreich und buntem Festprogramm hätten alle Kräfte im kleinen Moseldorf gefordert. Kein Problem, da die Truppe in die Gemeinde eingebunden ist.

Darüber hinaus habe man Schwerpunkte im (Fort-)Bildungsbereich gesetzt: Zahlreiche Lehrgänge wurden von den Kameraden besucht und erfolgreich abgeschlossen. Damit habe man die Kompetenz der Wehr nachhaltig erweitert, so der ehemalige Wehrführer Karl-Heinz Schu in seiner Laudatio für die Absolventen.

Basis für Ehrenamt wird besser



Als Lohn für den Einsatz von Freizeit gab es mehrere Beförderungen: Der junge Aktive Christopher Lentes darf sich nach Abschluss des Kurses "Truppmann 2" nun Feuerwehrmann nennen. Stefan Drockenmüller und Ralf Löschner haben einen wahren Fortbildungsmarathon absolviert. Der Wehrführer und sein Stellvertreter sind nun zu Brandmeistern aufgestiegen.

So viel Engagement beeindruckte auch Ortsbürgermeister Rudolf Körner, der in seinem Grußwort den Feuerwehrangehörigen für ihren kontinuierlichen Einsatz dankte.

Auch ein Ausblick auf das aktuelle Jahr 2011 gab Drockenmüller. Ruhiger lässt es die Wehr auch dann nicht angehen. Nach den Ausführungen von Drockenmüller steht der Umbau des Feuerwehrgerätehauses an. Damit zeige man Weitsicht: durch die bessere Ausnutzung der Räumlichkeiten werde die infrastrukturelle Basis für die ehrenamtliche Tätigkeit attraktiver und besser.

Und noch attraktiver will die Wehr in Zukunft auch für die "nachwachsenden" Einsatzkräfte werden: Drockenmüller schmiedet zusammen mit Kollegen benachbarter Wehren Pläne, wie sich die Jugendarbeit verbessern lässt.

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