STADTBILD

Zum Bericht "Appartements im Glockenturm" über den Bebauungsplan für Trier-Heiligkreuz (TV, 16. Juli):

Was macht man mit einem Turm, der keine Funktion mehr hat? Entweder findet sich eine neue Verwendung oder es braucht Sponsoren, wenn man ihn erhalten will. Die meisten Solitäre werden zur Last. Der Turm der Christuskirche ist eine vertraute Landmarke an den Mattheiser Weihern. Ob das Projekt "Appartements im Glockenturm" tatsächlich realisiert werden kann, steht in den Sternen. Zu groß erscheint der Aufwand, um mehr als bescheidene Nutzflächen zu erschließen. Am Ende bliebe ein kleiner Trost: Selbst wenn der ehemalige Glockenturm abgetragen wird, gibt es ihn noch, und zwar "in echt". In Krefeld-Uerdingen, wo Heinrich Otto Vogel mit dem freistehenden Turm der Michaelskirche 1964 einen Zwilling hingestellt hat, kann man ihn besichtigen. Peter Schuh, Trier