UMFRAGE DER WOCHE

TRIER. Sie begannen am Sonntag und haben uns bereits mächtig ins Schwitzen gebracht: die Hundstage. Sie hatten im alten Ägypten etwas mit dem Sternbild Großer Hund zu tun, heutzutage steht der Begriff für große Sommerhitze. Doch was sagen die Experten zum Thema Hundstage? Die Umfrage konnte naturgemäß nur dank Übersetzungshilfen gedruckt werden.

Tessy, Mischling, 8 Jahre: Die schon betagtere Hundedame hat ein Fußbad in der Lieser genommen und achtet darauf, vermehrt Wasser zu trinken: "Meine Besitzer trinken lieber Viez. Ich sitze dann im Schatten, ich kann ja nicht schwitzen. Aber am liebsten schlafe ich." Barny, französische Bulldoge, fast ein Jahr: Der Hundeknirps macht die Hitze nichts und spielt, ob Sonne, ob Schatten weiter gerne mit Ball und Gummiknochen: "Zum Abkühlen im Fluss muss ich noch schwimmen lernen, und ich liege gerne auf Fliesen." Argot, Boxer, 10 Jahre: Hundstage heißt für den Senior: Zungengymnastik. Jahrelanges Training macht es ihm möglich, sie längenmäßig ungefähr zu vervierfachen: "Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen und bewege mich kaum. Das hilft. - Und viel hecheln." Anka, Schäferhündin, 3 Jahre: Die Dame ganz in Weiß ist weiterhin sehr sportlich: "Ich laufe dann halt in den Abendstunden im Wald. Gottseidank trage ich die Sommerfarbe Weiß und habe meine dichte Winterunterwolle verloren." (sos)/Fotos (4): Sonja Sünnen

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