UMFRAGE DER WOCHE

TRIER. Seit dem 1. August gilt eine einheitliche Regelung für die deutsche Rechtschreibung. Sie stellt einen Kompromiss zwischen der alten und neuen Regelung dar. Die bisher vorherrschende Verwirrung soll damit endlich ein Ende haben. Der Trierische Volksfreund fragte Trierer Bürger, ob dieses Thema für sie relevant ist und wie sie in Zukunft schreiben werden.

Wolfgang Weber: Der Großvater hat sich selbst noch nicht damit befasst, schaut aber ab und an seinem Enkelkind über die Schulter: "Ich befürchte, dass durch die Verwirrung Fehler in Bewerbungen entstehen, die meinen Enkel bei der Arbeitssuche behindern." Eva Dillmann: Die Studentin hat von der neuerlichen Reform gar nichts mitbekommen, hat den Überblick verloren: "Dieses Reform-Chaos ist übertrieben und unbeständig. Sprache ist lebendig und entwickelt sich unabhängig von staatlichen Verordnungen." Christof Stoffel: Der Schüler musste schon öfter mit seiner Mutter über die Richtigkeit seiner Schreibweise diskutieren. Er hat eine kompetente, junge Lehrerin: "Ich hab die neue Regelung von Anfang an gelernt und daher mit der Umstellung keine Probleme." Hannelore Niedelsen: Die Verkäuferin nutzt nach wie vor die alte Regelung: "Die ganzen Änderungen sind unnötig. Die Politiker müssen ganz schön viel Langeweile haben, um darüber so viel zu diskutieren." (gmw/ts)/Fotos (4): T. Schneeweis

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