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A 1: Eifeler kämpfen für Lückenschluss

A 1: Eifeler kämpfen für Lückenschluss

Nachdem die neue Landesregierung den Lückenschluss der A 1 nochmals auf den Prüfstand stellt, reicht es vielen Eifelern: Sie gehen auf die Straße.

Gerolstein/Kelberg. In die Sache Autobahn 1 kommt im Jahr 2011 viel Bewegung. Zwar nicht beim Bau, der geht weiter schleppend voran. So wird es erstens nichts mit der für Herbst angekündigten Eröffnung des Teilstücks von der Anschlussstelle Gerolstein bis zur Anschlussstelle Kelberg. Die wird nun doch erst im Mai 2012 fertig - so die Ankündigung.
Zweitens haut auch die bis Weihnachten angekündigte Fertigstellung der Großbaustelle am Vulkaneifeldreieck nur auf einer Seite hin. Dafür bewegt das Thema so viele Bürger wie nie. Denn erst die Ankündigung der Grünen, die seit diesem Jahr mit in der Landesregierung sind, mal wieder ein naturschutzfachliches Gutachten in Auftrag zu geben (seit 2004 gibt es erst 36) und auch die Nichtfertigstellung (die Nullvariante) zu prüfen, drängt die Menschen auf die Straße und zu den Unterschriftenlisten. An einer Pro-A 1-Demo vor dem Landtag in Düsseldorf nehmen 250 Eifeler teil, darunter Spediteure und Unternehmer mit Bussen und LKW. Und bis Jahresende kommen 20 000 Unterschriften im Kreis für den zügigen Lückenschluss der A 1 zusammen.
Doch auch am Jahresende wagt niemand zu sagen, ob und wann die 25 Kilometer lange Lücke der Autobahn zwischen Kelberg und dem nordrhein-westfälischen Lommersberg geschlossen wird. mh