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Auch Pitter äußert sich zum Rückzug von Michael Billen

Kolumne Pitter : Grenzenloser Bum-Bum

Mich an einen neuen Hausarzt und einen neuen Zahnarzt zu gewöhnen, hab ich einigermaßen hingekriegt, aber verabschieden von meinem Lieblings-Landtagsabgeordneten? Ausgerechnet dem, der einen festen Platz in meinem Herz hat, auch wenn ich ihn niemals gewählt habe?

Wobei: Ich hatte ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, umzuziehen, um ihn wählen zu können. Na, schon eine Ahnung? Sie dürfen ein Mal raten...

Es geht natürlich um unseren alten Freund Bum-Bum-Billen, der kantige Populist von nebenan. Er hat keine (Kreis-)Grenzen gekannt, so sind auch wir Vulkaneifeler schon das ein oder andere Mal von ihm beglückt worden. Die Älteren erinnern sich noch an die geplante (und gescheiterte) Fusion der Sparkassen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel, wo der gute Michel ja nicht ganz unbeteiligt gewesen sein soll. Aber was er bei den Sparkassen nicht hingekriegt hat, ist ja bei den Volksbanken geglückt: Die Bitburger haben sich (mindestens) unseren halben Kreis gegriffen...

Aber erst mal die Tränen abwischen, Michel ist ja noch ein paar Monate in Mainz. Und danach nicht ganz weg, schließlich ist er 1. Beigeordneter unseres hoch geschätzten Nachbarkreises Bitburg-Prüm. Dort waltet er ja schon länger nach der Devise, frei nach Franz-Josef Strauß: Mir doch egal, wer unter mir Landrat ist.

Einen eigenen Geschäftsbereich hat Michel als Beigeordneter. Ob dazu auch die Abteilung Landgewinn gehört? Kreis Vulkaneifel, zieh dich warm an! Am Ende kriegt Michel uns doch noch.