Frühstart der Freien Wähler

Frühstart der Freien Wähler

DAUN/HILLESHEIM. Einstimmig als Kandidat nominiert: Wie schon 1999 unterstützt die FWG im Kreis Daun Heinz Onnertz bei der Wahl des Landrats des Landkreises Vulkaneifel am 22. April 2007.

Von Wahlkampf-Fieber ist mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl des Landrats des dann Landkreises Vulkaneifel (bis 31. Dezember noch Kreis Daun) noch nichts zu spüren. Die offizielle Stellenausschreibung ist vor kurzem veröffentlicht worden, Bewerbungen sind aber bis dato bei der Kreisverwaltung noch nicht eingegangen. Auf Bewerbersuche ist auch noch die CDU, die im Herbst den Kandidaten präsentieren will, der im April kommenden Jahres gegen Amtsinhaber Heinz Onnertz antreten soll. Die FWG im Kreis Daun hat es leichter als die Christdemokraten, denn ihr fiel die Wahl eines Kandidaten sehr leicht. Sie fiel einstimmig auf Heinz Onnertz, den die FWG auch 1999 - gemeinsam mit SPD, Grünen und FDP - im Landrats-Wahlkampf unterstützt hatte. Damals war der Sieg des parteilosen Bewerbers eine echte Sensation, bei der Wahl am 22. April aber ist Onnertz der Favorit. "Wir haben uns bewusst für die frühe Nominierung entschieden, jenseits des Wahlkampfs. Wir haben lange diskutiert und uns dann einstimmig für eine erneute Unterstützung von Heinz Onnertz entschieden", berichtet der FWG-Kreisvorsitzende Helmut Schmitz (Oberelz).Positive Bilanz bei der Schulsanierung

Den Freien Wählern sei es nicht schwer gefallen, dem Landrat ein gutes Zeugnis für seine bisherige Amtszeit auszustellen. "Sehr positiv sehen wir die bisherige Bilanz der Sanierung der Schulen; ein Thema, das Onnertz nach seinem Amtsantritt so auf die Tagesordnung gebracht hat, dass sich die CDU als Mehrheitsfraktion im Kreistag nicht verweigern konnte", bilanziert Schmitz. Als positiv wertet die FWG laut ihrem Vorsitzenden auch die Entwicklung der Kreisverwaltung, die unter der Führung des Landrats Onnertz deutlich bürgerfreundlicher geworden sei. Ein weiteres Argument für Onnertz: "Seine Nähe zu den Menschen. Er ist ein Bürger-Landrat im besten Sinne", lobt der FWG-Vorsitzende. Eine Wunsch-Liste, die die FWG Onnertz nach erfolgter Wiederwahl übergeben würde, gibt es nicht, aber ein Ziel nennt Schmitz, das schon über die Wahl 2007 hinausgeht: "Dass es nach der Kommunalwahl 2009 eine Mehrheit mit der FWG für den Landrat Heinz Onnertz gibt."